AquaSoft Stages – Betatest gestartet

Geschrieben von Steffen Binas am Dezember 2, 2014 on 2:03 am | In Sonstiges | No Comments

Liebe DiaShow-Anwender,

ich möchte Sie herzlich zum Beta-Test AquaSoft Stages einladen. AquaSoft Stages könnte man als die dritte und größte Edition innerhalb der DiaShow-Reihe einordnen. Wir haben damit DiaShow Premium -> DiaShow Ultimate -> AquaSoft Stages. Nach diesem Schema können Sie nun erwarten, dass Stages einiges neues bietet.

Keyframe-Animationen

Besonders stolz sind wir auf die neuen Fähigkeiten der Timeline, zu jedem Objekt alle Animationen zeitlich anzuzeigen und zu manipulieren. Sie sehen und bearbeiten so die Transparenzkurve eines Bildes direkt in der Timeline. Sie sehen visuell die Dauer der Überblendung und passen sie an. Sie stimmen andere Bilder direkt mit den magnetischen Marken des Bewegungspfades und Kameraschwenks ab oder die Animationen eines Bildes untereinander.

Bild mit Keyframespuren

Bild mit ausgeklappten Keyframespuren

Die Keyframespuren eines jeden Objekts (Bilder, Videos, Texte, Sounds, Flexi-Collagen, Effekte) sind nicht sofort zu sehen, sondern entfalten sich durch einen Klick auf das kleine Symbol direkt im unteren Bereich eines jeden Thumbnails.
Links neben der Timeline befindet sich eine vertikale Toolbar, die die Möglichkeit bietet, alle Keyframespuren gleichzeitig aus- bzw. einzuklappen.

Klicken Sie eine einzelne Keyframespur an, um sie zu aktivieren und damit zu vergrößern. Mit der linken Maustaste fügen Sie Keyframes/Marken ein bzw. verschieben bestehende Marken. Mit der rechten Maustaste können Sie Keyframes löschen.

Bei Bewegungspfaden und Kameraschwenks visualisiert die Keyframespur den Zeitpunkt einer Marke. Sie können die Marken zeitlich in der Timeline anlegen und verschieben. Die Position auf dem Bildschirm stellen Sie weiterhin im Layoutdesigner ein.

Bei den Spuren für Transparenz und Lautstärke können Sie die Kurven komplett in der Timeline bearbeiten. Je höher ein Punkt ist, desto höher die Deckkraft bzw. die Lautstärke. Um den Wert zu belassen und nur den Zeitpunkt zu verschieben, klicken Sie beim Verschieben nur auf den Balken und nicht auf den Punkt. Wenn Sie den Punkt verschieben, verschieben Sie sowohl den Wert als auch den Zeitpunkt. Halten Sie dabei die Umschalt-Taste gedrückt, bleibt der Zeitpunkt fest und Sie ändern nur den Wert.

Aprospos Lautstärke: Neu ist nun auch, dass Sie die Lautstärke von Videoton direkt per Keyframespur bearbeiten können. Das funktioniert auch mit Sounds, die einem Bild zugeordnet ist.

Eine Sonderrolle nimmt die Keyframespur für die Überblendung ein. Sie sehen die Dauer der Einblendung und Ausblendung und können die Dauer mit der Maus verändern. Mittels Rechtsklick löschen Sie die Ein- bzw. Ausblendung. Gibt es keine Ausblendung, visualisiert rechts in der Spur ein kleines Symbol, ob das Bild liegen bleiben soll (Stempelsymbol) oder verschwinden soll (Verbotssymbol). Ein Klick auf dieses Symbol wechselt zwischen den beiden Varianten.

Videoton bearbeiten

Neben der Möglichkeit der Lautstärkeregelung direkt in der Keyframespur lassen sich Soundspuren komplett vom Video abtrennen und separat bearbeiten. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf ein Video und wählen im Kontextmenü “Tonspur vom Video abtrennen”.

Die Tonspur kann vom Video abgetrennt werden.

Sie erhalten nun ein Kapitel in dem Video und Ton als zwei getrennte Objekte enthalten sind. Sie können nun die Wellenform des Videotons sehen, mittels Gummiband die Lautstärke regeln oder den Ton mit zeitlichem Versatz abspielen. Die Aktion lässt sich rückgängig machen, indem Sie in selbigem Kontextmenü “Tonspur und Video zusammenführen” wählen.

Grundsätzlich ist es mit AquaSoft Stages nun möglich, Videodateien einem Soundobjekt zuzuweisen und so an die enthaltene Tonspur zu gelangen, ohne das Videobild anzeigen zu müssen.

Wahl des Ausgabemonitors

Bisher spielte die Präsentation immer auf dem Primärbildschirm ab. Das ist insbesondere bei der Präsentation mit einem Beamer oder am per HDMI angeschlossenen Fernseher nicht so praktisch.
In AquaSoft Stages kann nun in den Projekt-Einstellungen explizit der Zielbildschirm vorgegeben werden. Das allein genügt aber nicht. Stellen Sie sich vor, Sie möchten einen Vortrag vor Publikum halten und schließen nun den Beamer an Ihren Laptop an. Diesen Fall, also die geänderte Art bzw. Anzahl von Bildschirmen, erkennt der Player und bietet eine grafische Auswahlmöglichkeit des Zielbildschirms an.

Zudem sind die Kommandozeilenparameter des Players nun offiziell:

player.exe -aX <IhrProjekt.ads>
  • X kann “0” sein: spielt die Präsentation auf dem Primärbildschirm ab (Standard)
  • X kann weggelassen werden (also nur -a): Zeigt einen Auswahldialog der verfügbaren Bildschirme an
  • X kann “c” (also -ac): Listet auf der Konsole alle Bildschirme mit ihrer Nummerierung auf
  • X kann die Nummer des Bildschirms sein auf dem die Präsentation abgespielt werden soll (z.B. -a2)

 

Benutzerdefiniertes Seitenverhältnis

AquaSoft Stages bietet in den Projekt-Einstellungen nicht mehr nur eine feste Liste von Seitenverhältnissen, sondern erlaubt nun auch die Eingabe eines eigenen Verhältnisses. Beachten Sie, dass das ein Projekt prinzipiell in jeder Auflösung abgespielt bzw. ausgegeben werden kann, aber das Seitenverhältnis bestimmt bei der Gestaltung die Positionen aller Elemente. Durch ein benutzerdefiniertes Seitenverhältnis haben Sie nun die Möglichkeit bestimmte Formate wie Werbebanner, exotische Bildschirmformate oder Shows, die sich über mehrere Bildschirme erstrecken, zu bedienen.

Live-Effekte mit dynamischen Parametern

Stellen Sie sich vor, Sie möchten die Verschiebungsstärke im Displacement-Effekt langsam steigern oder die Lichtquelle beim Bumpmapping-Effekt bewegen um das Material noch plastischer aussehen zu lassen. Bislang gab es einen Wert für die z.B. Verschiebung. Neu ist nun, dass Sie diesen Wert als Kurve über die Zeit definieren können (via Keyframes), also z.B. langsam ansteigen und dann wieder abschwellen lassen. So ist eine ganz neue Dynamik der Effekte möglich.

Live-Effekt mit einem über die Zeit ändernden Parameter

Um von einem festen Wert auf eine Kurve zu wechseln (oder wieder zurück) klicken Sie das kleine Wellen- oder Kurvensymbol rechts neben dem Eingabefeld. Die Kurve bearbeiten Sie mit einem Klick auf die dann erscheinende Kurvenminiatur, die erstmal aus einem Strich besteht. Es öffnet sich dann ein Diagramm, wie Sie es bereits von der Bearbeitung der Transparenz aus DiaShow 9 kennen.

Verbesserter Layoutdesigner

Nicht nur Flexi-Collagen und Routenanimationen bieten gute Gründe die Vergrößerungsfunktion des Layoutdesigners zu nutzen. AquaSoft Stages arbeitet intern nun deutlich effizienter und erlaubt einen stufenlosen Zoom ohne Performanceeinbußen.
Nutzen Sie die bekannten Zoom-Buttons oder die neuen Maus-/Tastenkombinationen:

Zoomen: Strg + Mausrad
Vertikal verschieben: Mausrad
Horizontal verschieben: Umsch + Mausrad

Aber nicht nur weiter hinein können Sie zoomen, sondern auch weiter über den Rand hinaus scrollen. Der scrollbare Bereich wächst nun automatisch mit dem Platzieren von Objekten. Möchten Sie ein Bild von außen auf den Bildschirm einfliegen lassen und platzieren es deshalb außerhalb des sichtbaren Bereichs, erreichen Sie diesen Bereich nun mit den Scrollbars egal in welcher Zoomstufe Sie arbeiten.

Player-Vorschau im Layoutdesigner

Der Layoutdesigner zeigt aus guten Gründen ein Bild nicht exakt so an, wie es der Player beim Abspielen tut, denn der Player animiert über einen ganzen Zeitraum und der Layoutdesigner zeigt nur einen einzelnen Zeitpunkt an. Als Referenzzeitpunkt wird der Beginn eines Bildes verwendet. Da beginnt üblicherweise gerade die Überblendung, sodass das Bild noch komplett transparent ist. So hilft es uns also nicht, wenn die Überblendung bereits im Layoutdesigner angezeigt würde. Was aber, wenn Sie diesen Zeitpunkt selbst wählen könnten und so die Überblendung oder den Bewegungspfad genau beobachten könnten? Und dann auch direkt eingreifen und Bewegungsmarken verschieben?

Wenn die Player-Vorschau aktiviert ist, kann man mit dem Scrubber in der Timeline den Anzeigezeitpunkt im Layoutdesigner steuern.

Wenn die Player-Vorschau aktiviert ist, kann man mit dem Scrubber in der Timeline den Anzeigezeitpunkt im Layoutdesigner steuern.

Dafür gibt es die neue Funktion “Player-Vorschau” verwenden. Sie aktivieren (und deaktivieren) die Funktion in der Layoutdesigner-Toolbar mit dem Symbol “vertikaler Strich und Auge”. Was nun passiert, erschließt sich am besten, wenn Sie den nun in der Timeline sichtbar gewordenen Scrubber (blauer vertikaler Strich) an seinem Anfasser im Lineal-Bereich mit der Maus verschieben. Das aktuelle Bild wird komplett mit Überblendungen, animierter Transparenz, Effekten und Bewegungspfaden zum Zeitpunkt des Scrubbers angezeigt.
Da Sie nach wie vor im Layoutdesigner arbeiten, bleiben alle Anfasspunkte und Bewegungsmarken sichtbar, sodass Sie sie verändern können und die Auswirkung unmittelbar sichtbar wird.

Hinweis: Objekte, die aktuell nicht im Layoutdesigner zu sehen sind, erscheinen nicht, selbst wenn Sie den Scrubber weiter ziehen.

Bewegungspfadvorschau im Layoutdesigner

Um Bewegungspfade feinzutunen bietet sich eine weitere neue Funktion im Layoutdesigner an. Sie lässt das aktuelle Bild an seinem Bewegungspfad entlanglaufen, während Sie die Bewegungsmarken verschieben können. Auf Wunsch wiederholt sich die Animation endlos, bis Sie den perfekten Pfad bestimmt haben.

Die Bewegungspfadvorschau hat mehrere Modi

Die Bewegungspfadvorschau hat mehrere Modi

Aktivieren Sie die Bewegungspfadvorschau über die neuen Buttons in der Layoutdesigner-Toolbar (Pfade mit Mini-Playbutton). Es stehen mehrere Animationsmodi zur Verfügung, die Sie per Dropdownmenü (kleines Dreieick neben dem Toolbar-Button) erreichen können. Um die Animation zu stoppen, klicken Sie den Button erneut.

Hinweis: Im Gegensatz zur Player-Vorschau wird hier keine Überblendung oder Transparenz angewendet.

Goldener Schnitt im Layoutdesigner

Um Motive besser nach den Regeln des goldenen Schnitts auszurichten gibt es 4 neue Raster-Einstellungen, die getrennt oder gemeinsam für die vier Bildschirmränder eingeblendet werden können. Sie finden Sie über das Raster-Symbol in der Layoutdesigner-Toolbar.

Partikelsystem mit Dynamik

Partikelsystem simuliert Rauch

Auch das Partikelsystem hat Keyframes gelernt und bringt zudem etliche neue Parameter und Fähigkeiten mit. Neu ist insbesondere, das sich die Eigenschaften eines einzelnen Partikels über dessen Lebenszeit exakt einstellen lassen. Sie steuern so z.B. die Transparenz oder Größe des Partikels. So lassen sich unter anderem Rauch oder Feuer simulieren. Wie wäre es z.B. mit Auspuffwölkchen am Auto, während es über die Karte fährt?

 
 

Projekte mit Passwort schützen

Beim Weitergeben von Projekten kann man bereits in DiaShow Ultimate die Bilder so schützen, dass sie nur noch mit dem Player abgespielt werden können. Hier legen wir noch eins drauf: Über drei kombinierbare Optionen können Sie verschiedene Schutzszenarien im Archivierungs-Assistenten konfigurieren.

Bilder an das exportierte Projekt koppeln
Ist diese Option gewählt, werden Ihre Bilder verschlüsselt und zwar so, dass Ihr Projekt weiterhin geöffnet und bearbeitet werden kann, aber der “Schlüssel” ist Ihre ADS-Datei. Sie können niemals die Bilder innerhalb eines anderen Projekts verwenden oder mit einem anderen Programm öffnen. So kann man z.B. Bilder in einem Beispielprojekt verwenden und damit ihre Verwendungsmöglichkeit auf genau auf dieses eine Projekt einschränken.

Nur noch abspielbar
Wenn Sie verhindern möchten, dass jemand Ihre ADS-Datei im Hauptprogramm öffnen kann, wählen Sie diese Option. Die Bilder bleiben dabei unverändert.
Übrigens: In DiaShow Ultimate besteht der Zugriffsschutz aus einer Kombination der ersten beiden Optionen (gekoppelte Bilder und Bearbeitungsschutz).

Projekt mit einem Passwort schützen
Jedes Mal, bevor die Show mit dem Player abgespielt oder vom Hauptprogramm zum Bearbeiten geöffnet werden soll, wird das Passwort abgefragt. Die ADS-Datei selbst wird dabei verschlüsselt, sodass auch für Poweruser mit Hex-Editor kein Einblick mehr möglich ist. Diese Option lässt sich natürlich auch mit den ersten beiden kombinieren.

Beta-Test

Und neugierig geworden? Ich hoffe doch! Sie können all diese neuen Funktionen in der Betaversion ausprobieren. Sie müssen dazu nur in unserem Forum angemeldet sein, und Mitglied der Betagruppe sein bzw. werden. Schreiben Sie mir dazu einfach über das Forumssystem eine kurze PN (persönliche Nachricht). Alle früheren Betatester sind bereits Mitglied der Gruppe.
Edit: der Betatest ist beendet.
 

AquaSoft auf der Photokina 2014

Geschrieben von Christine Seiler am August 14, 2014 on 9:26 am | In Ankündigung | No Comments

Vom 16. bis zum 21. September haben Sie die Möglichkeit, uns kennenzulernen oder wiederzusehen, Fragen zur DiaShow zu stellen und die weite Welt der Diashows zu erkunden!
Denn wir sind auch dieses Jahr wieder als Aussteller auf der Photokina in Köln dabei, der weltweit bedeutendsten Messe für Fotografie. Wir freuen uns, wenn Sie an unserem Stand vorbeischauen: Halle 9.1., Stand: F002.

Jetzt Eintrittskarten für die Photokina gewinnen

Außerdem bekommen Sie und Ihre Begleitung mit etwas Glück den Eintritt zur wichtigsten Foto-Messe der Welt geschenkt.
Was Sie dafür tun müssen? Schicken Sie einfach eine E-Mail bis zum 1. September mit dem Betreff: “Photokina Eintrittskarten” an die E-Mail-Adresse photokina2014@aquasoft.de und schreiben Sie Ihren Vor- und Nachnamen dazu, schon haben Sie die Chance auf zwei Freikarten. Falls Sie zu den Gewinnern gehören, werden Sie zeitnah von uns per E-Mail benachrichtigt.*
Viel Glück und hoffentlich bis bald auf der Photokina!

AquaSoft auf der Photokina 2014

*(1) Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, der Schweiz und in Österreich. Es ist pro Teilnehmer nur eine Teilnahme möglich; die wiederholte Teilnahme kann den Verlust der Teilnahmeberechtigung zur Folge haben. (2) Eine Barauszahlung, Auszahlung in Sachwerten oder Tausch der Gewinne ist nicht möglich. Die Preise sind nicht übertragbar. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner akzeptiert notwendige Änderungen des Gewinns, die durch andere außerhalb des Einflussbereichs der am Gewinnspiel beteiligten Firmen liegenden Faktoren bedingt sind. (3) Die bei diesem Gewinnspiel von Ihnen gemachten Angaben werden nur zum Zwecke des Gewinnspiels verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Continue reading AquaSoft auf der Photokina 2014…

Sammellinse – Eisenbahnen in Farbe und schwarz-weiß

Geschrieben von jobi am Mai 20, 2014 on 5:02 pm | In DiaShow, Meinung, Sonstiges, Tipps & Tricks | No Comments

Ganz frisch im Briefkasten lag heute ein Sonderheft der Sammellinse. Da fotografieren Menschen Eisenbahnen und alles was dazu gehört. Eisenbahnen sind eine Welt für sich mit unendlich vielen Themen. Das ist im Sonderheft der Sammellinse “Bundesfotoschau & Audiovisions-Festival 2014″ zu sehen, dem Fachjournal der Foto- und Filmgruppen in der Stiftung BahnSozialwerk BSW.

Foto: © BSW-Foto, http://www.bsw-foto.de Abgefahren - Edith Eilers, Hannover

Foto: © BSW-Foto, http://www.bsw-foto.de
Abgefahren – Edith Eilers, Hannover

Eisenbahnen sind nicht nur was für Romantiker, die von vergangenen Zeiten träumen, in denen Kohle und Eisen oder eben Pünktlichkeit noch was galten. Sie spiegeln den Wandel der Technik, der gleichzeitig auch ein Wandel der sozialen Beziehungen ist und in denen die wirklich wichtigen Dinge doch immer gleich bleiben: Menschen wollen zu Menschen fahren, bauen Maschinen, fahren weiter, bauen modernere Maschinen und fahren wieder zu Menschen. Es ist unser Leben. Beim Schmökern in der neuen Sammellinse kann man den vielen Sichten und Einsichten der Bahnfotografen einiges abgewinnen, und schöne Diashows machen, in denen Städte, Landschaften, Menschen und die Zeit an uns vorbeifahren.

Die Mär der Mindestsystemanforderungen

Geschrieben von Steffen Binas am Januar 10, 2014 on 11:55 am | In Sonstiges | No Comments

Wir werden oft gefragt, was denn die Mindestsystemanforderungen für unsere DiaShow sind. Nicht nur das: wir müssen sie auf Produktverpackungen drucken und in Onlineshops gehören sie ebenfalls zu den Pflichtangaben. Aber eigentlich erlaubt die Frage nach den Systemanforderungen keine Präzise Antwort.

Die Geschichte von Heinz

Wir haben viele Anwender, die seit den frühen Versionen der DiaShow dabei sind und auch noch den gleichen (inzwischen alten) PC verwenden. Nehmen wir den Fall an, dass so ein Anwender, nennen wir Ihn Heinz, noch immer mit der älteren Version 7 arbeitet. Heinz setzt einen PC mit Core 2 Duo-Prozessor mit 2,6 GHz und 2 GB RAM unter Windows XP ein und liegt damit gut in den Systemanforderungen.

Als Heinz die DiaShow-Version damals gekauft hat, hatte er eine Digitalkamera mit 4 Megapixeln Fotoauflösung, die auch bereits kleine Videoschnipsel in PAL-Auflösung aufzeichnen konnte. Sein Fernseher war noch ein Röhrengerät, und einen DVD-Player hatte er auch.

Heinz kann prima Diashows aus seinen Fotos erstellen und live abspielen. Bilder und Videos laufen super. Die Erstellung einer längeren DVD erfordert zwar etwas Geduld, aber nach dem Mittagessen ist sie fertig gebrannt.

Eine neue Zeit beginnt

Zu Weihnachten gönnt sich Heinz eine neue Digitalkamera, die hat 12 Megapixel und zeichnet Videos in HD-Qualität auf! Dazu kommt ein neuer Flatscreen-Fernseher mit Blu-ray-Player! Heinz ist begeistert von seiner neuen Technik und möchte sie natürlich gleich ausreizen. Diashows auf DVDs wirken jetzt im Vergleich zur Blu-ray unscharf, außerdem will Heinz sehen, wie die Qualität seiner neuen Kamera ist.

Heinz startet seinen PC, lädt frisches Fotomaterial von Silvester, natürlich geschossen mit 12 Megapixel, auf seinen PC. Er zieht die Bilder in die DiaShow und wundert sich, dass sich das Programm etwas zäher anfühlt als sonst. Auch beim Abspielen benötigt das Programm länger, bevor es los geht. Und ganz schlimm, die neuen HD-Videos vom Silvesterfeuerwerk ruckeln unerträglich und haben sogar Tonaussetzer! Naja, denkt sich Heinz und probiert, eine Blu-ray zu brennen. Er staunt nicht schlecht, als die geschätzte Dauer bis zur Fertigsstellung fast einen Tag lang sein soll! Heinz denkt sich: Was hat AquaSoft da für einen Mist produziert?! Mein Rechner entspricht doch den Systemanforderungen!

Schauen wir genauer hin, stellen wir fest, dass die Software immernoch die gleiche ist, der PC der gleiche ist, aber die Anforderungen von Heinz sind gewachsen. Klar die Bilder sind ein bischen größer, denkt sich Heinz, aber er unterschätzt, was er dem Rechner jetzt wirklich abverlangt.

4 vs. 12 Megapixel

Das ist eine Verdreifachung der Pixel, und damit mindestens eine Verdreifachung des Rechenbedarfs. Nicht nur das, auch der Speicherbedarf hat sich verdreifacht.

PAL vs. HD-Videos

Noch schlimmer sieht es bei den Videos aus. Die haben eine fünffach höhere Auflösung und eine viel höhere Bitrate, sprich, viel mehr zu verarbeitende Daten. Zudem setzen sie ein viel komplexeres Videoformat ein, das viel höheren Dekodieraufwand (selbst bei gleicher Auflösung) erfordert.

DVD vs. Blu-ray

Beim Erstellen von Videos, also beim Encoding der berechneten Einzelbilder zu einem Film, schlägt der erhöhte Speicherbedarf aber vor allem der komplexere Encoder und die 5-fache Auflösung so stark zu, dass es für Heinz kaum noch zumutbar ist, so lange zu warten.

Animationen

Früher sahen Heinz‘ Diashows gerade zu langweilig aus – nur Bilder nacheinander. Heinz ist aber über die Jahre inzwischen fit im Umgang mit mehreren Spuren und nutzt sie fleißig und baut nun tolle Geschichten, die seine Zuschauer begeistern. Jetzt muss die DiaShow also nicht mehr nur ein Bild laden, sondern gleich mehrere gleichzeitig. Das ganze vervielfacht, den zuvor beschriebenen gestiegenen Rechen- und Speicherbedarf nocheinmal.

Gestiegene Systemanforderungen?

Wir bei AquaSoft geben uns viel Mühe, den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. In DiaShow 8 haben wir viel erreicht, aber es ist uns unmöglich, auf dem alten Rechner von Heinz, das gleiche Gefühl wie früher enstehen zu lassen. Wenn man allerdings die alten 4 MP- und die kleineren Videos von Heinz in die Nachfolgerversion DiaShow 8 einsetzt, wird man merken, dass die Version sogar schneller geworden ist. Man könnte also von gesunkenen Systemanforderungen sprechen. Allerdings bringen neue Versionen auch neue Gestaltungsmöglichkeiten, Animationen und bessere Bildqualität mit. Nutzt man diese, kann das einen älteren PC deutlich überfordern.

Wenn man also nach den Systemanforderungen fragt, dann müsste man gleichzeitig die eigenen Anforderungen aufzählen. D.h. welche Auflösung haben meine Bilder, welche Art Videos möchte ich einfügen, mit wievielen Spuren möchte ich Animationen erstellen? Soll die Diashow Live abgespielt werden und in welcher Auflösung? Oder ist eine DVD oder Blu-ray das erklärte Ausgabeziel?

In den letzten Jahren ist es zudem unmöglich geworden, anhand der Gigahertz eines Prozessors, dessen wirkliche Geschwindigkeit zu erkennen. Ein aktuelles Ultrabook mit Core-i7-Prozessor läuft mit nur 1,3 GHz und ist dabei deutlich schneller als der Rechner von Heinz, der das doppelte, nämlich 2,6 GHz mitbringt.

Die Grafikkarte spielt inzwischen eine immer wichtigere Rolle, aber es ist quasi unmöglich ohne viele Zusatzangaben, deren Leistungsfähigkeit auszudrücken. Ob eine Karte nun 512 MB Bildschirmspeicher oder 1 GB hat, sagt nichts über die Rechenleistung. Es gehören Angaben zum Speicherdurchsatz, Anzahl der Shader-Einheiten dazu. Aber das ist unmöglich in einem zweizeiligen Text über die Systemanforderungen auszudrücken.

Fazit

Wir geben uns größte Mühe das Programm so schnell wie möglich zu machen, um auch ganz neue Anforderungen (4K bzw. Ultra-HD vervierfacht Rechenaufwand nochmal) zu bedienen, aber Ihnen als Anwender bleibt die Aufgabe, Ihren PC Ihren eigenen Anforderungen anpassen. Da helfen keine Mindestsystemanforderungen.

Fotokalender in Stein gemeißelt

Geschrieben von Steffen Binas am Dezember 10, 2013 on 1:46 pm | In Fotos zum Anfassen | No Comments

Fotokalender erstellen

In unserem letzten Newsletter haben wir Ihnen berichtet, dass Sie von nun an, direkt im Webbrowser Fotokalender gestalten können.
Dabei ist uns ein lustiger Fehler im Newslettertext unterlaufen, den etliche findige Leser natürlich sofort bemerkt haben. Unser Kalender sollte angeblich mit 250g pro Quadratzentimeter schweren Karton erstellt werden. Richtig ist natürlich 250g pro Quadratmeter. Aber die Vorstellung, wie denn ein solcher Kalender aussehen würde, hat doch einige zum Denken angeregt.

Nehmen wir der Einfachheit an, dass ein Blatt 1mm dick wäre, dann wöge ein Würfel mit 1cm Kantenlänge eines solchen Kartons, etwa 2,5 Kg. Das entspricht etwa der 130-fachen Masse von Gold!

Nehmen wir nun wiederum der Einfachheit halber an, der Kalender wäre genau 1cm dick, dann wäre ein A3-Kalender gut 3 Tonnen schwer.

Das hätte schwerwiegende Folgen, aber lesen sie selbst:

Monika S. schrieb:

… da ist Ihnen aber ein Riesenfehler unterlaufen: Das Kalenderpapier mir 250 Gramm pro Quadratzentimeter ? Da braucht man ja einen Gabelstapler zum Aufhängen.

Volker S. schrieb:

Ich bezweifele allerdings, das Sie Papier in der angegebenen Gewichtsklasse einsetzen: […] Der Kalender wäre dann in Stein gemeißelt!

Wolfgang M. schrieb uns:

… bei der Lektüre Ihres Newsletters fiel mir gerade auf, dass Ihre Kalender aber zu echten Schwergewichten zählen müssen! Bei 250 Gramm/QuadratZENTIMETER würde ein 14-blättriger A4-Kalender also ca. 14*20*30*250=2.100.000 Gramm wiegen, also 2.100 kg! Der arme Briefträger, wie soll er den Kalender in meinen Briefkasten hieven?!

Gerhard F. schrieb:

Was brauch ich denn da für Dübel, um so einen Kalender aufzuhängen? Bei 250g pro Quadratzentimeter wird der bestimmt gewaltig schwer …

Gerhard S. schrieb:

… für den Kalender muss erste einmal eine Baufirma meine Wände verstärken!

Vielen Dank an alle, die den Spaß mitgemacht haben und viel Freude beim Kalender Gestalten.

Diashow für iPhone, iPad oder Android erstellen

Geschrieben von Samy am August 23, 2013 on 12:12 pm | In DiaShow, Sonstiges, Tipps & Tricks | No Comments

Erstellen Sie eine Diashow für Ihr HandySind Sie auch ein bekennender Handy-Fotograf? Unsere elektronischen Dauerbegleiter sind immer zur Hand und fabrizieren inzwischen erstaunlich gute Schnappschüsse. Die Fotos sind oft sogar so gut, dass selbst gestandene Fotografen und Fotojournalisten Smartphones für die Straßenfotografie einsetzen.

Doch lassen sich die Fotos leider nicht immer so einfach präsentieren. Zumindest privat möchte nicht jeder seine persönlichen Bildmomente auf Facebook, Google+, Twitter oder Instagram mit der ganzen Welt teilen.

Vielleicht geht es Ihnen dabei ja ein wenig wie mir. Ich nehme inzwischen hunderte Fotos mit meinem Handy auf, knipse einfach alles was mir gefällt. Von zehn Schnappschüssen, kann ich meist nur einen gebrauchen. Gerne würde ich meine gelungenen Bilder mit meinen Freunden teilen. Warum also nicht eine Diashow erstellen, die meine persönlichen Highlights ansprechend am Stück präsentiert? Erfahren Sie, wie Sie eine Fotoshow als Video in optimaler Auflösung für Ihr Smartphone oder Ihren Tablet-PC erstellen. Weiterlesen

Wie macht man gute Panorama-Bilder?

Geschrieben von Nadine am Juli 11, 2013 on 12:55 pm | In Tipps & Tricks | No Comments

Panoramabilder, besonders von Landschaften oder Skylines, hinterlassen einen Eindruck von inhaltlicher Größe. Vom großen Ganzen bis hin zu kleinsten Details findet alles auf einem Panoramabild Platz. Im Zeitalter der Digitalfotografie benötigen Sie keine aufwendige Technik oder besondere Weitwinkelobjektive mehr. Beachten Sie die grundlegenden Tipps in diesem Beitrag, dann gelingen Ihnen mit Geduld und Übung Panoramabilder, um die Sie andere beneiden werden.
In der DiaShow können Sie Ihre Aufnahmen dann mit Hilfe des Kamerschwenks vollends in Szene setzen.

Panorama-Bilder lassen den Blick schweifen

Panorama-Bilder lassen den Blick schweifen

1. Die Panorama-Ausrüstung

Zu Ihrer Grundausstattung sollte unbedingt eine Digitalkamera gehören, am besten eine Spiegelreflexkamera. Außerdem ist ein Stativ praktisch, das eine Wasserwage beinhaltet. Manche Kameras besitzen eine digitale Wasserwaage, die Sie über das kamerainterne Menü aufrufen können. Weiterlesen

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