Streifen begreifen – Deinterlacing mit ffmeg

Geschrieben von danielstiber am März 21, 2015 on 9:00 am | In Sonstiges | No Comments
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Beispielbild Interlaced Streifen

Ein Bild mit dem typischen “Kamm-Effekt”, der sich besonders stark bei kontrastreichen Bildern äußert.

Auf dem Display der Kamera sah doch noch alles ganz schön aus…
Aber beim Abspielen des Videos am Computer ist der Schreck groß! Kammartige Streifen durchziehen das Bild und bei geraden Kanten, Texten oder sehr kontrastreichen Teilen des Bildes fallen die merkwürdigen Streifen besonders stark auf.

Woher kommen die Streifen? Wie bekommt man diese Streifen wieder weg?
Die Antworten auf diese Fragen und hilfreiche Tipps, wie Sie die Streifen wieder loswerden, bekommen Sie in diesem Artikel.

Ursache des Kammeffektes bei Videos

Verzerrte Konturen bei schnellen, horizontalen Bewegungen: Dabei wird oftmals der sogenannte Kammeffekt (Interlaced-Streifen) sichtbar. Dieser Effekt tritt auf, wenn digitales Videomaterial, welches im Zeilensprungverfahren (Interlaced, Halbbilder) aufgenommen wurde, auf einem PC-Monitor ausgegeben wird.

Kameras (insbesondere ältere) sind oft so eingestellt, dass Videos im Interlaced-Verfahren aufgenommen werden. Ein Vollbild besteht dabei immer aus zwei Teilbildern, eines aus ungeraden Zeilen und eines aus geraden Zeilen (diese Teilbilder nennt man auch “Halbbilder”). Damit das Vollbild richtig angezeigt werden kann, dürfen nur  die jeweils geraden und ungeraden Zeilen zu einem Bild zusammenkommen – gespeichert sind sie aber miteinander verflochten, was auf Englisch “interlaced” heißt. Das Entflechten der Zeilen ist leider kein trivialer Vorgang für den es sogar etliche Patente gibt. Aber ohne das Entflechten der Zeilen kommen die Streifen zu Stande. Je mehr Bewegung in dem Video herrscht, desto stärker äußert sich dann der Kamm-Effekt.

Der PC-Monitor ist ein sogenanntes Vollbild-Gerät, bei dem zur Darstellung der Interlaced-Videos ein Deinterlacer – also ein “Entflechter” – zum Einsatz kommen muss. Beim Deinterlacing gibt es verschiedene Methoden, die jeweils zu unterschiedlich guten oder schlechten Ergebnissen führen können.

Sie fragen sich sicher, warum es eigentlich das Zeilensprungverfahren gibt, und wofür es gut ist. In der PC-Ära ist es im Wesentlichen gut für Ärger, aber um 1920 dachte man, es wäre eine prima Idee, um Bandbreite zu sparen. Wir müssen jetzt leider noch einige Jahre mit dem Relikt vergangener Zeiten umgehen, aber zum Glück ist ein Ende in Sicht, denn der 4K-UHD-Standard sieht keine interlaced Videos mehr vor.

Wie werde ich die Streifen im Video los?

Interlacing in der Kamera deaktivieren

Die einfachste Lösung ist es natürlich, gar nicht erst im Interlaced-Verfahren aufzunehmen. Zwar erlauben einige Videokameras den Wechsel zwischen den Aufnahmemodi, leider trifft das aber nicht auf alle Geräte zu.
Falls Sie die Möglichkeit haben, Videos im Progressiv-Modus aufzunehmen, nutzen Sie diese Einstellung. Zur Unterscheidung von interlaced und progressiv werden dabei in der Formatauswahl meist ein i oder ein p angezeigt, z.B. “1080p” für ein progressives Video in HD-Auflösung.

PC – Interlaced Video ansehen

Wenn Sie ein Interlaced-Video am PC abspielen möchten, bieten die meisten Player schon einen oder sogar mehrere Deinterlacer an. Beim VLC-Player können Sie z.B. aus verschiedenen Verfahren wählen.
Gehen Sie dazu im VLC-Player auf “Video” – Deinterlace-Modus” und wählen Sie dort einen Modus aus.
Unter den hier angebotenen Deinterlacern empfehle ich “Yadif” oder “Yadif(2x)“. Dieser Deinterlacer arbeitet adaptiv. Das bedeutet, er “errät” (interpoliert), welche Bildteile noch ergänzt werden müssen, indem er in die vergangenen oder zukünftigen Frames schaut. Obwohl das Bild dadurch besser dargestellt werden kann, gibt es auch Nachteile - es kann auf schwächeren Prozessoren durch den höheren Rechenbedarf zu einer Verzögerung von Bild und Ton kommen.

Deinterlacer Yadif

Deinterlacer im VLC-Player auswählen

PC – Interlaced Video weiterverarbeiten

Beispielbild Interlaced Streifen Artefakte

Wunderschöne Streifenartefakte

Soll das Video weiterverarbeitet werden (z.B. in einer Diashow), so sollte man es zuvor deinterlacen (progressiv ausgeben). Tut man das nicht, entstehen bei der Weiterverarbeitung von interlaced Videos durch Größenänderungen, Frameratenunterschiede z.T. erhebliche Streifenartefakte, die sich nach der finalen Ausgabe auch durch Deinterlacing nicht mehr beseitigen lassen. Man findet auf YouTube etliche solcher fehlerhaft produzierten Videos. Am besten lässt sich das Problem durch Deinterlacing des Quellmaterials vermeiden.

Deinterlacing mit ffmpeg

Für das Deinterlacing am Computer kann man ffmpeg in Verbindung mit dem bereits erwähnten Deinterlacing-Verfahren “Yadif” verwenden.
Wenn Sie schon mit AquaSoft DiaShow 9 arbeiten, ist ffmpeg bei Ihnen bereits installiert. Sollte sich ffmpeg noch nicht auf Ihrem Computer befinden, können Sie es auf www.ffmpeg.org kostenlos herunterladen.

Schritt 1: Windows Konsole starten:

Windows Eingabeaufforderung starten

So starten Sie die cmd.exe

Leider verfügt ffmpeg nicht über eine Benutzeroberfläche. Es lässt sich aber gut und simpel über die Kommandozeile bedienen.

Falls Sie noch nie mit der Kommandozeile in Windows gearbeitet haben, lassen Sie sich nicht abschrecken.
Alle Befehle werden in diesem Beitrag genau aufgelistet, sodass Sie eigentlich nur noch die Dateipfade anpassen müssen.

Gehen Sie in das Startmenü. Unter dem Menüpunkt “Alle Programme” finden Sie unten ein Suchfeld. Geben Sie dort “cmd.exe” ein und drücken Sie die Enter-Taste, damit sich die Konsole öffnet.
Je nach Windows-Version kann das Vorgehen abweichen. Mit der Tastenkombination Windowstaste + R öffnet sich “Ausführen”. Dort können Sie ebenfalls “cmd.exe” eingeben und mit Enter bestätigen, um die Kommandozeile zu öffnen.

Schritt 2: Anpassen der Befehle

Wenn Sie ungeübt mit der Windows Konsole sind, legen Sie erst einmal eine Text-Datei an.
Kopieren Sie dann die unten gezeigten Befehle und passen Sie diese danach so an, dass es für Ihr Video passt:

“C:\Program Files (x86)\AquaSoft\DiaShow 9 Ultimate\Tools\ffmpeg.exe” -i “C:\TEST\TESTinterlaced.mp4″ -vf yadif=1 “C:\TEST\TESTdeinterlaced.mp4″

Bei unserem Befehl ist die Option “=1″ nach “-vf yadif” interessant. Hierdurch wird das Video mit einem vollständigen Frame (Bild) für jede Zeile generiert.
Das bedeutet 50 fps im daraus resultierenden Video. Hätten wir “-vf yadif” (was “=0″ impliziert) eingegeben, würden wir lediglich ein Video mit 25 fps erhalten, welches auf manchen Bildschirmen ruckeln würde.
Zwar könnte man mit ffmpeg auch den Befehl “-deinterlace” benutzen, um ein Video zu deinterlacen, jedoch wäre das Ergebnis dann von geringer Qualität. Der Deinterlacing-Filter Yadif liefert bessere Ergebnisse.

Bei Bedarf passen Sie zunächst den Pfad zur ffmpeg.exe an. Diese finden Sie im Installationsordner der AquaSoft Diashow unter “Tools”. Wenn Sie AquaSoft DiaShow 9 nicht installiert haben, müssen Sie den Pfad einsetzen, unter dem bei Ihnen ffmpeg.exe installiert ist.

“C:\Program Files (x86)\AquaSoft\DiaShow 9 Ultimate\Tools\ffmpeg.exe”

Als nächstes passen wir den Pfad auf das Video an, welches deinterlaced werden soll. Achten Sie dabei auch unbedingt auf die Dateiendung der Videodatei, die hier deinterlaced werden soll.

“C:\TEST\TESTinterlaced.mp4″

Zuletzt müssen wir den Speicherpfad und den Dateityp des Zielvideos festlegen.

“C:\TEST\TESTdeinterlaced.mp4″

eingabe kommandozeile deinterlace

So kann die Eingabe in der Kommandozeile aussehen

Schritt 3: Einfügen der Befehle und starten

Die Tastenkombination Strg und V funktioniert in der Konsole nicht. Daher kopieren Sie die gesamte Anweisung aus der Text-Datei. Fügen Sie diese in die Kommandokonsole ein, indem Sie einmal mit der rechten Maustaste in die schwarze Fläche der Kommandozeile klicken. Es erscheint dann das Kontextmenü. Hier können Sie jetzt “Einfügen” wählen, damit der gesamte Code in der Konsole erscheint.

Um das Deinterlacing zu starten, müssen Sie jetzt nur noch die Enter-Taste drücken.

Ergebnis

Vergleichsbild Interlaced Streifen

Zum Vergleich: Interlaced/Deinterlaced

So sieht unser Zebrahintern dann deinterlaced aus (Links oben).
Es sind nur noch die Streifen vorhanden, die dort auch hingehören.
Rechts unten das unbehandelte Original zum Vergleich.

Hilfreiche Links

Neues vom AquaSoft Support-Team

Geschrieben von Jörg Binas am März 19, 2015 on 10:28 am | In Ankündigung, Aufmunterung, DiaShow, Meinung, Sonstiges, Tipps & Tricks | No Comments
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Menschen sind nicht überflüssig

Zeit ist Geld und von beidem haben wir immer zu wenig. Deshalb gibt es seit Jahren den Trend, immer mehr Maschinen einzusetzen, für die Produktion, für Wartung, Service und Verkauf. Schließlich sind Maschinen die treuesten Kunden. Man baut ihnen ein Verfallsdatum ein und kann mit einem kontinuierlichen Auftragseingang rechnen, den dann wieder Maschinen abarbeiten. Maschinen reden mit Maschinen, am besten auf Computerchinesisch. Und wo bleiben wir? In diesem Kreislauf macht sich der Mensch Schritt für Schritt überflüssig, als Produzent und schließlich auch als Konsument – schöne neue Welt.

AquaSoft_SupportTeam

Unser Support-Team (v.l.n.r.) : Nadine Kabelitz, Alexandra Hübner, Daniel Stiber mit Firmengründer Steffen Binas

Das Gute an jedem Trend ist allerdings, daß es irgendwann auch einen Gegentrend gibt. Menschen wollen keine Maschinenanhängsel sein, sondern sich mit Menschen über ihre Probleme unterhalten. Dieses Irgendwann liegt bei AquaSoft allerdings schon über 15 Jahre zurück. Damals, als AquaSoft gegründet wurde, haben wir ganz bewußt den Trend gesetzt, den Menschen durch Menschen zu helfen. Sicher haben auch wir nicht einen Dukatenesel im Stall oder die Weisheit mit Löffeln gefressen, doch während wir so als Barsch im Haifischbecken der supercoolen Softwarefirmen herumschwammen und unsere Kunden mit neuen, rund um die DiaShow aufgebauten Produkten begeisterten und begeistern, sind so manche leuchtende Startups am Ruhmeshimmel des Erfolgs verglüht. Wir schwimmen aber nach wie vor im klaren Wasser des technischen Fortschritts, was bedeutet, daß wir hier in Potsdam Software entwickeln und Ihre Wünsche in nützliche Produkte übersetzen. Gut so.

Der Grund für diese Stabilität ist einfach, es ist der Mensch. Wir von AquaSoft schreiben persönliche Kontakte mit Ihnen groß. Bei uns bekommt jeder Kunde eine persönliche Antwort. In unserem Support sitzen Menschen wie Sie und ich, die sich um Sie kümmern. Oder nehmen Sie das Forum, wo Kunden von sich aus anderen Kunden helfen. Seit dem wir vor vielen Jahren unser Kundenforum installiert haben, haben sich unsere Anwender mit ca. 88 000 einzelnen Beiträgen zu Wort gemeldet. Hinter jedem Betrag steht ein Mensch. Und es sind daraus neben unendlich vielen Diashows auch langjährige Freundschaften entstanden.

Technik kann niemals in die letzten Facetten unseres Ich schauen und alle Bedürfnisse befriedigen. Es wird immer irgendwas zu regeln geben, worüber wir dann auch mit einander reden müssen und wollen. Und das wiederum ist sogar sehr gut so. Denn dieses, ich könnte sagen, konstruktive Mißverständnis zwischen Mensch und Maschine beflügelt uns, bringt uns auf neue Ideen und Ihnen damit näher.

Soweit zur AquaSoft-Idee vom menschlichen Support. Heute freue ich mich, Ihnen unser neues Support-Team vorzustellen. Einige werden diese Gesichter schon kennen, oder ihre Namen schon mal am Telefon gehört haben: Nadine Kabelitz, sie hat (virtuell) den Hut auf im Zirkus von Multimedia-Design, Newsletter-Facebook-Blogartikel-Schreiben, Telefonsupport und Fernwartung. Alexandra Hübner kommt mit Erfahrungen im Bereich Social Media-Kommunikation und Online-Redaktion von der MAZ zu uns. Und Daniel Stiber, der Mann mit einem Robotik-Diplom in der Tasche, war früher bei Siemens für Technische Redaktion und neue Medien tätig. Na, und unseren Firmengründer und Spiritus Rector, Steffen Binas, den kennen Sie ja bereits.

Also, wenn Sie Fragen haben rund um DiaShow und AquaSoft, wir sind gerne für Sie da.

Ihr Jörg Binas

Neues Hilfedesign

Geschrieben von Steffen Binas am März 10, 2015 on 4:29 pm | In DiaShow, Meinung | No Comments
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Wir arbeiten nicht nur inhaltlich kontinuierlich an unserem Handbuch bzw. der Webhilfe, sondern haben nun auch das Design modernisiert. Es ist nun optisch klarer gegliedert, und auch der technische Unterbau ist verbessert. Wie gefällt Ihnen das neue Design?

Neues Design

Altes Hilfedesign

Altes Design

Live können Sie das neue Hilfedesign hier erleben: AquaSoft DiaShow Hilfe bzw. AquaSoft Stages Hilfe.

Lichtkunst der gehobenen Art

Geschrieben von Jörg Binas am März 6, 2015 on 11:06 am | In DiaShow, Sonstiges, Tipps & Tricks | No Comments
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“Im Dunkeln ist gut funkeln” war kürzlich unser Motto. Der Beitrag als Einstiegsidee für das Thema Licht und Langzeitbelichtung kann als Schlüsselchen für eine Tür zu einer ganzen Welt von Ideen verstanden werden, die sich mit künstlichen Lichtquellen verwirklichen lassen.

Heinz-Jörg Wurzbacher: In Koblenz am Rittersturz-Denkmal

 

Das gerade erschienene März/April-Heft der Zeitschrift fotoforum geht einen Schritt weiter und präsentiert den Lichtkünstler Heinz-Jörg Wurzbacher aus Koblenz. Mit seinem Zyklus “Electrical Movements in the Dark (EMD)” zeigt er, wie mit einer einzigen Langzeitbelichtung surreale Farbspiele entstehen, die keiner Photoshop-Montage bedürfen.

 

 

Und wo ein Foto ja eigentlich nur ein wie auch immer geartetes Abbild der Wirklichkeit sein kann, ist bei Wurzbacher gleich eine ganze Choreographie von Licht zu sehen. Das ist wirklich eine Empfehlung wert.

Und wie sieht es aus, wenn der Tanz schließlich in Bewegung gerät? Langzeitbelichtete Fotos kann eigentlich jeder gestalten. Die im Dunkeln geschwenkte Wunderkerze ist da das einfachste Beispiel. In einer Diashow werden sie dann zur magischen Aufführung. Warum nicht auch mal selbst probieren?

Mit Licht malen

Geschrieben von alexhuebner am Februar 27, 2015 on 3:00 pm | In Sonstiges | No Comments
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Das Wort “Fotografie” kommt aus dem Griechischen und bedeutet “mit Licht schreiben”. Haben Sie das schon einmal wortwörtlich ausprobiert oder mit Licht gemalt?

Mit Licht malen: Was benötige ich?

Man braucht für solch ein Lichtbild nicht viel. Benötigt wird neben Dunkelheit eine Kamera, an der sich die Belichtungszeit individuell regeln lässt, eine Taschenlampe, ein Leuchtstab oder Ähnliches. Ein Stativ wird empfohlen. Am besten man ist zu zweit, auch Kinder haben sicher Spaß an der Sache!

Ganz einfach: Mit Licht malen

Ob Symbole oder Schriften, bei der Lichtmalerei ist alles möglich. (Foto: A.H.)

Mit Licht malen und schreiben

Ein Blick in die Bedienungsanleitung der Kamera erklärt meist gut, wie man die Belichtungszeit auf bis zu mehrere Sekunden lang erhöhen kann. Weitere Stellparameter um das Lichtmal-Ergebnis zu beeinflussen, können die Anpassung der Blendeneinstellung und das Verringern des ISO-Wertes sein. Experimentieren Sie ruhig, dabei lässt sich einiges über die eigene Kamera und das Fotografieren lernen! Begriffserklärungen finden Sie z.B. unter www.kleine-fotoschule.de.

Manche Fotoapparate verfügen auch über einen vorinstallierten Szenen-Modus (z.B. “Künstlerische Nachtlandschaft”).

Je höher die Belichtungszeit, desto mehr Zeit haben Sie, Ihr Motiv mit Licht zu malen. Denken Sie daran, Schriftzüge vor der Kamera spiegelverkehrt auszuführen, damit diese später auf dem Foto lesbar sind. Sollte dies nicht gelingen, gibt es in der Aquasoft DiaShow die Möglichkeit, mit der “Flip”-Funktion in der Bildbearbeitung ein Foto horizontal oder vertikal zu spiegeln.

Ob zu Silvester oder zum Geburtstag: Mit Wunderkerzen lässt sich effektvoll die Jahreszahl in die Luft schreiben. Ein Hingucker vielleicht auch für Ihre nächste DiaShow?

Toller Effekt mit Wunderkerzen

Beliebtes Fotomotiv zu Silvester: Die Wunderkerzen-Jahreszahl. (Foto: S.B.)

Mit Licht malen: Ein Klassiker

Die Technik des Lichtmalens wurde auch schon lange vor der Erfindung der Digitalkamera genutzt. Künstler, darunter Man Ray und Pablo Picasso, experimentierten mit dem “Light Painting” bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Hier sehen Sie ein professionelles Video-Beispiel vom Kölner Künstler-Team “Lichtfaktor”

Gibt man das Stichwort “Light painting” in die Suchmaschine ein, lassen sich unzählige zauberhafte Projekte finden. Schauen Sie doch zum Beispiel einmal unter digital-photography-school.com/25-spectacular-light-painting-images, was alles möglich ist!

Mit Licht malen: Mitmachen!

Vielleicht ist eine Inspiration für Sie dabei? Im März-Fotowettbewerb sind wir gespannt auf Ihre Ergebnisse!

Mit kleinen Dingen viel Freude machen

Geschrieben von Jörg Binas am Februar 23, 2015 on 2:20 pm | In DiaShow, Meinung, Sonstiges, Tipps & Tricks | No Comments
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Die Maße meiner Errungenschaft

Mit wenig viel Freude machen…

 

… soll hier nicht auf einen derben Vers verweisen, sondern auf ein kleines Gimmick, sagen wir ruhig Spielzeug dazu, das uns wieder mal vor Augen führt, wie leicht es sein kann, die Dimension unserer Wahrnehmung zu erweitern. Ich spreche von einem Linsenset oder 3 in 1 Clip-On Kamera-Adapter, das ich neulich gesehen habe, eines, das jederzeit über Amazon oder sonstwo für wenig Geld zu beziehen ist.

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Die Welt ist rund, nicht erst seit Kopernikus

Denn in jedem Smartphone steckt heute wenigstens eine Kamera, die bei aller Liebe, ihre Grenzen hat. Diese Grenzen werden nun nicht aufgelöst, doch zeigt uns die Kombination von Smartphone-Kamera und Linsenset die Verschiebbarkeit von Grenzen auf.

 

 

Die Welt ist rund. Was man im Mittelalter vehement bestritt, ist spätestens mit dem Fisheye-Objektiv an Ihrem Smartphone offenbar. Und so schön groß kann die Welt sein!

 

 

 

 

 

Aus dem gleichen Set läßt sich noch eine Macrolinse hervorzaubern. Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, wie eine Kugelschreibermine aussieht, oder wieviele Haare an ein Fliegenbein passen, mit einer Macrolinse können diese Welträtsel für Jung und Alt gelöst werden. Und gleichzeitig ergibt sich noch eine Steilvorlage für eine bislang nie gesehene großartige Diashow der kleinen Dinge.

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Die Macrolinse – ein Microskop für unterwegs

 

Ist das nun ein Plädoyer gegen einen richtigen Fotoapparat? Wohl nicht! Aber eine Anregung für den Spaß am Kneipentisch oder die forschende Seele der Enkelkinder ist es allemal.

Viel Spaß beim Experimentieren wünscht

Jörg Binas

 

DiaShow versus Stages

Geschrieben von Jörg Binas am Januar 21, 2015 on 1:15 pm | In Meinung, Sonstiges | No Comments
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Liebe Kunden, dieser Tage haben wir eine neue Software auf den Markt gebracht, AquaSoft Stages. Das ist eine Software, die neue technische Herausforderungen meistert und die, wie wir hoffen, nicht nur uns, sondern auch Sie begeistert. AquaSoft Stages, was ist das und wie stellt sich das neue Produkt zu den bisherigen Editionen der AquaSoft DiaShow?
Da diese Fragen gerade auch einige engagierte Poweruser unserer DiaShow Ultimate stellen, möchte ich näher auf sie eingehen.

opticIst nun AquaSoft Stages für alle Ultimate-Besitzer ein Schock?
Nein, natürlich nicht, aber berechtigt ist doch die Frage, was ist mit meiner DiaShow Ultimate? So ultimativ dürfte sie ja dann nicht sein, wenn es jetzt oben drauf noch eine S-Klasse gibt. Oder?
Liebe Kunden, dem ist nicht so. Mit der DiaShow Ultimate haben Sie das meistverkaufte Flaggschiff aus dem Hause AquaSoft erworben, kein Einsteigertool, sondern das Arbeitspferd in Sachen Diashow-Erstellung (Siehe c’t 2014, Heft 26: “DiaShow bringt alle Voraussetzungen für gute Fotopräsentationen mit, läuft stabil und ist technisch auf dem neuesten Stand.”).
DiaShow 9 Ultimate leistet alles, was gut und modern ist, DiaShow 9 Ultimate läßt Ihrer Kreativität breitesten Raum. Es ist das solide Produkt langjähriger Entwicklungsarbeit, mit raffinierten Werkzeugen für jede mögliche Erstellung von Präsentationen bis hoch zu 4K-UHD-Videos. DiaShow 9 Ultimate ist das Topwerkzeug seiner Klasse und wir sehen bei unseren Wettbewerbern, bei allem Respekt, kein gleichwertiges Produkt.

Und doch stellt sich in unserer Arbeit immer häufiger heraus, daß bestimmte professionelle Fragestellungen anders gelöst werden müssen. Fotografen, Auftragsgrafiker, Fotostudios und Leute, die in Postproduktion und digitalem Compositing unterwegs sind, ja, natürlich auch manche engagierte und fortgeschrittene Nutzer benötigen Möglichkeiten und Konzepte, die weit in eine andere Klasse von Softwareprodukten hineinreichen. Dort gibt es andere Wettbewerber, dort werden weitere, leider auch manchmal kompliziertere Features gebraucht. Bestimmte Features können aber von den meisten Nutzern, die mit überschaubarem Aufwand schöne Diashows erstellen wollen, einfach nicht genutzt werden. Das ist wie bei einer Waschmaschine. In der Regel wollen Sie solide waschen, eine übersichtliche Anzahl von Knöpfen drücken und dabei mit zumutbarem Aufwand zu einem guten Ergebnis kommen. Da muß die Wäsche zur Unterstützung des Weichspülers beim Waschen nicht noch mit Mozart beschallt oder von vier Seiten beleuchtet werden, was zwar hübsch anzusehen wäre aber auch nicht sauberer wäscht.
Unsere AquaSoft Stages baut selbstverständlich auf dem Erfahrungsschatz der DiaShow Ultimate auf, das sehen Sie auf den ersten Blick. Aber sie richtet sich eben nicht an Nutzer, die nur ihre private Diashow gestalten wollen. Überlegen Sie, wieviele von den vorhandenen Features Sie schon genutzt haben oder gerade nutzen?
Ihnen das Verhältnis von DiaShow 9 Ultimate versus Stages zu erklären, ist natürlich ein Spagat. So wie eine Mutter Ihr jüngstes Kind in Liebe zur Welt bringt, wird sie ihre vorhandenen Kinder nicht verdammen. Jedes hat seine Eigenheiten, Stärken und in unserem Falle auch seinen Preis. So abgewogen, steht jedes AquaSoft Produkt für sich und leistet das, was es versprochen hat. Auch in der Zukunft. Wir von AquaSoft kümmern uns um jede Edition und entwickeln sie weiter. So sorgen wir beispielsweise dafür, daß eine Fehlerberichtigung oder Featureverbesserung in allen Produkten aktualisiert wird, die es betrifft. Es bleibt keine Edition auf der Strecke. Das hat schon den Grund, daß sich Nutzer auch weiterentwickeln. Sind sie für die ersten schönen Urlaube mit der DiaShow Premium zufrieden, wollen sie vielleicht dann auf Ultimate upgraden. Da wäre es ganz schön dumm, die Premium zu vernachlässigen, wo sie doch die Basis und zugleich Einstiegshilfe für prima Diashows ist. Wenn Sie diesbezüglich noch Fragen haben, schreiben Sie mich einfach an.

Ihr Jörg Binas

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