Ken Burns Effekt mit der AquaSoft DiaShow anwenden…

Geschrieben von Steffen Binas am März 31, 2010 on 10:49 am | In DiaShow, Tipps & Tricks | 6 Comments

Sanft dahingleitende Bilder sind das Markenzeichen des Ken Burns-Effekts. In der AquaSoft DiaShow wird der Effekt mit der Kameraschwenk-Funktion realisiert und lässt sich damit beliebig steuern. Es gibt zwei wesentliche Animationsfunktionen: Da wäre erstens der Bewegungspfad, mit dem Bilder im Ganzen bewegt werden können. Damit lassen Sie ein Foto z.B. von der linken zur rechten Seite des Bildschirms oder beliebige Bahnen fliegen. Die zweite wichtige Funktion ist der Kameraschwenk, um den es hier hauptsächlich gehen soll. Der Kameraschwenk legt im Gegensatz zum Bewegungspfad nicht den äußeren Umriss des Bildes fest, sondern welcher Bildausschnitt gezeigt werden soll. Ändert sich der Ausschnitt über die Zeit, so hat man den Effekt als wenn die Kamera über das Bild schwenkt.

Ken Burns-Effekt als Kameraschwenk

Bewegungspfad

Bewegungspfad: Bildposition wird bewegt

Kameraschwenk

Kameraschwenk: Bildauschnitt wird bewegt

Wie auf dem Bild illustriert, bewegt sich also bei einem Kameraschwenk der sichtbare Ausschnitt des Fotos. Da sich aber ganz sicher nicht Ihr Bildschirm bewegen wird (falls doch, dann machen Sie davon bitte unbedingt ein Video und schicken es mir!) sieht es so aus, als zöge jemand eine vergrößerte Version des Fotos hinter Ihrem Monitor vorbei.

Die Bewegungsmöglichkeiten schließen übrigens auch Größenänderungen mit ein, was die typischen Zoom-Effekte möglich macht. Einen sanften Hineinzoom-Effekt à la Ken Burns erzielen Sie, indem der erste sichtbare Ausschnitt das komplette Bild umfasst und der zweite einen leicht verkleinerten Rahmen innerhalb des Bildes beschreibt.

Nun zum praktischen Teil, und das gleich zum Nachmachen:

  1. Fügen Sie ein Bild in die AquaSoft DiaShow ein und klicken es an
  2. Klicken Sie auf das Kameraschwenk-Symbol im Layoutdesigner
  3. Fügen Sie beliebig viele Bewegungsmarken hinzu und ordnen Sie sie nach Bedarf an

Sie sind immernoch nicht schlauer als vorher? Ok, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und was sagt dann erst ein Video! Hier also ein kleiner Film, der Schritt für Schritt zeigt, wie es geht:

YouTube Preview Image

Details von Fotos hervorheben

Beim Ken Burns-Effekt ist die Änderung der Kamera bewusst gering gehalten. Wenn Sie aber ein bestimmtes Detail besonders hervorheben möchten, können Sie es auch ganz nah heranzoomen. Da man nicht nur zwei Kamerapositionen angeben kann, sondern beliebig viele, lässt sich das Prinzip auf beliebig viele Details übertragen. Stellen Sie sich beispielsweise ein Gruppenfoto vor. Mithilfe des Kamaraschwenks können Sie alle Gesichter auf dem Foto nacheinander abfahren.

Folgendes Video zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie es geht:

YouTube Preview Image

Panoramafahrten sind auch nur Kameraschwenks

Mit Ihrem jetzigen Wissen ist ein Panoramaschwenk nun auch keine Kunst mehr. Die Kamera beginnt einfach an der linken Seite des sehr breiten Panoramabildes und endet an der rechten.

Wer es dennoch nocheinmal sehen möchte…hier das Video dazu:

YouTube Preview Image

Wenn Sie kein Panoramabild haben ist es auch nicht so schlimm. Selbst normale (Landschafts-)Aufnahmen haben ja meist genug Bildinformationen, um wenigstens einen kurzen Schwenk in hoher Qualität zu gewährleisten.

Noch mehr Kameraschwenks

Weitere Details zum Thema Kameraschwenk sagt Ihnen auch unser Tutoral im DiaShow-Handbuch.

Übrigens lassen sich Bewegungspfade und Kameraschwenks auch beliebig kombinieren. Als Ergebnis erhalten Sie eine filmische Animation, gestaltet aus starren Bildern, die Sie mit Musik und Kommentaren unterlegen können. Damit lassen sich lebendige und unterhaltsame Diashows erstellen.
In sehr einfacher Form hat auch ein Freund der Berliner Kaffeehausmusik die im Oster-Newsletter erwähnte Frühlingsmusik („Herr Ober, zwei Mokka, für Baby und für mich…“) in Szene gesetzt. Wenn Sie sich das YouTube-Video anschauen wollen, sehen Sie, welche Techniken dort verwandt wurden, und wieviel mehr Sie jetzt nach diesem Blogbeitrag schon können.

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Ein Blog abonnieren leicht gemacht

Geschrieben von Steffen Binas am März 19, 2010 on 11:34 am | In Sonstiges | No Comments
AquaSoft Blog

Das AquaSoft Blog mit Tipps & Tricks und Hintergründen

In unserem Blog veröffentlichen wir regelmäßig Wissenswertes über unsere Produkte, aber insbesondere auch über das Drumherum. Blog kommt von Weblog und bedeutet sowas wie Logbuch, Tagebuch, Jounal im Internet. Wenn Sie also wissen möchten, warum unsere Programmierer mit Bauklötzen die DiaShow-Timeline nachbauen oder Sie sich für Tipps und Tricks zum Programm interessieren, dann sind Sie hier genau richtig. Aber wie schaffen Sie es nun, nichts zu verpassen? Ganz einfach, abonnieren das Blog. Keine Angst, ich will jetzt keine Abogebühr von Ihnen, „abonnieren“ meint anmelden und ist hier der technisch korrekte Begriff.

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Neue Blog-Einträge per E-Mail bekommen

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Als erstes sei erklärt, was ein Feed Reader ist: Ein Blog hat mehrere Gesichter, der Kern ist aber das „Informations-Futter“ mit regelmäßigem Nachschub, der sogenannte News Feed. Dieser Nachrichtenstrom kann von einem Feed Reader dargestellt werden und liegt unter folgender Adresse:

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Ein Klick darauf bringt je nach verwendetem Webbrowser verschiedene Varianten zum Abonnieren. Vielleicht finden Sie bereits etwas, was Ihnen zusagt. Es gibt z.B. webbasierte Feed Reader, also eigentlich auch nur Webseiten, die mehrere Blogs zusammenfassen. Man muss diese Webseiten dann aber immer noch explizit besuchen. Das ist sehr praktisch, wenn man mehrere Computer verwendet oder sogar schon im mobilen Internet unterwegs ist, nützt aber nur, wenn man etliche Blogs liest. Ich selbst nutze den Google Reader für diese Zwecke. Für Gelegenheitsnutzer bietet sich das Abonnieren über Ihr E-Mail-Programm an. Wie man mit Thunderbird ein Blog abonniert, erklärt ein bebilderter Beitrag Schritt für Schritt in unserem Wiki.

Regelmäßig auf der Webseite vorbeischauen

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DiaShow 7.5 – Die beste Diashow für Windows 7 – Teil 3

Geschrieben von Steffen Binas am März 19, 2010 on 10:15 am | In DiaShow | 2 Comments
AquaSoft DiaShow 7

AquaSoft DiaShow 7

Aufbauend auf die Beiträge Teil 1 und Teil 2 folgen hier weitere Neuerungen der AquaSoft DiaShow 7.5.

WMV-Ausgabe mit VC1-Codec

Wurde in der c’t noch bemängelt, dass in der Standardeinstellung beim WMV-Export Klötzchenbildung zu erkennen sei, gehört das nun der Vergangenheit an. Mit dem neuen VC1-Codec, der nun unterstützt und außerdem als Standard für die HD-Ausgabe vorgewählt wird, ist die Bildqualität bei gleicher Dateigröße noch besser.

DirectX-Performance

Auch im DirectX-Player haben wir an der Performanceschraube gedreht. Die Datenstrukturen in der Grafikkarte werden nun noch effizienter genutzt, was insbesondere dezente Mini-Ruckler bei Panoramafahrten reduziert, sofern sie denn überhaupt auftreten. Aber auch Überblendungen laufen dadurch flüssiger. Da die DiaShow allerdings sowieso eine gute Performance bei der Darstellung hat, besteht der Optimierungsbedarf meist nur bei älteren bzw. sehr schwachen Grafikkarten. Gerade die alten Karten haben tendenziell auch einen kleinen Grafikspeicher – auch hier kann die neue DiaShow-Version punkten: Sie spart einerseits Speicher und lässt sich andererseits auch nicht so schnell durch Grafikspeichermangel aus dem Tritt bringen.

EXIF/IPTC-Bildbeschriftungen in UTF8

Bildbeschriftungen aus EXIF- oder IPTC-Daten lassen sich in die Diashow einfügen. In den letzten Jahren wird in der Softwarebranche zunehmend auf Unicode gesetzt. So tauchen mehr und mehr UTF8-kodierte Texte in den Meta-Daten der Bilder auf. Diese werden nun auch von der DiaShow erkannt und inkl. Umlauten angezeigt.

Text am Bewegungspfad läuft nun auch rückwärts vorwärts

Lässt man Texte Buchstabenweise einem Bewegungspfad folgen, gibt das schöne Effekte. Lässt man den Pfad aber von rechts nach links laufen, stand der Text bisher auf dem Kopf. Das ist zwar formal völlig korrekt, aber unpraktisch. Jetzt wird die initiale Richtung des Pfades verwendet, um die Richtung des Textes zu bestimmen und damit verhindert, dass Sie beim Betrachten Kopfstand machen müssen.

DVD-Menüs mit dem DiaShow-Manager

Der DiaShow-Manager zum Erstellen von DVD-Menüs aus Ihren Diashows wurde überarbeitet. Bekannte Fehlermeldungen sind behoben und die Kompatibilität zu DVD-Playern deutlich verbessert. Vielen Dank dazu an unseren aktiven Anwender „Joe Holzwurm“, der uns seinen alten DVD-Player für intensive Tests zur Verfügung gestellt hat.

Und vieles mehr

Die neue Version hat hunderte kleine Verbesserungen bekommen. Sie hier alle Aufzuzählen, hat keinen Sinn. Sie werden es aber bei der Arbeit merken: Es läuft alles noch runder. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit der neuen Version.

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DiaShow 7.5 – die beste Diashow für Windows 7 – Teil 2

Geschrieben von Steffen Binas am März 18, 2010 on 4:34 pm | In DiaShow | No Comments
AquaSoft DiaShow 7

AquaSoft DiaShow 7

Wie angekündigt, hier folgen weitere Neuerungen der AquaSoft DiaShow 7.5. Neben der Timeline hat sich unter anderem folgendes verbessert:

Verschobene und umbenannte Dateien automatisch wiederfinden

Jedem ist es schon passiert: Man benennt einen ganzen Ordner mit Bildern um oder auch nur einzelne Bilder darin und hat vergessen, dass sich die Diashow vom letzten Urlaub darauf bezieht. Öffnet man in der DiaShow 7.2 eine solche Diashow, scannt diese im Hintergrund nach fehlenden Dateien und bietet den neuen Suchpfad-Assistenten an, sofern eine Datei nicht gefunden wurde. Dieser Assistent wurde nun um die Fähigkeit erweitert, Dateien anhand ihrer Größe und des Erstellungsdatums wiederzufinden. Es ist fast unmöglich, dass zwei unterschiedliche Dateien die gleiche Größe und zugleich das selbe Erstellungsdatum haben. Selbst die Dateigröße ist meist schon hinreichend genau. Man muss also nur einen kurzen Moment warten, bis der Assistent die Festplatte durchsucht, und die Show ist komplett wiederhergestellt. Es ist keine weitere Handarbeit mehr nötig.

Bilder auch in Vorschau gedreht

Die DiaShow dreht querliegende Hochkant-Bilder automatisch, sofern das in den EXIF-Daten vermerkt ist. Wenn nicht, dann muss man nur einen Knopf drücken, um das Bild korrekt zu drehen. Doppelklickt man ein Bild, öffnet sich die Vorschau des Originalbildes. Diese hatte bislang die Drehung unberücksichtigt gelassen. In DiaShow 7.2 wurde das nachgeholt.

Hilfe- und Handbuch-Download

Download der Hilfedatei

Hilfedatei und Handbuch werden bei erster Benutzung heruntergeladen.

Bislang gab es im Kundenlogin immer zwei Downloads: Einen „vollständigen“ und einen ohne Hilfedatei und Handbuch, weil die Downloadgröße für viele Nutzer immernoch eine Rolle spielt. Mit der DiaShow 7.5 bieten wir nur noch einen Download an, der weder Hilfe noch Handbuch enthält. Keine Sorge, wir haben die Funktionen nicht wegrationalisiert. Es ist nach wie vor der Hilfe-Menüpunkt im Programm vorhanden, sowie im Windows-Startmenü das PDF-Handbuch. Beim ersten Start von Hilfe bzw. Handbuch wird die Datei automatisch aus dem Internet nachgeladen und geöffnet.

Es kommt noch besser: Wird die Hilfe im Internet aktualisiert, wird Sie auch bei Ihnen automatisch nachgeladen. Ein weiteres Plus: Wenn Sie ein Update der DiaShow installieren, bleibt die einmal heruntergeladene Hilfe erhalten, sodass ein erneuter Download (wie früher) nicht mehr nötig ist.

Moderne Basis

Für Sie fast unsichtbar haben wir unsere Entwicklungsumgebung auf das neuste Delphi 2010 angehoben und zudem etliche Komponenten z.B. in der Benutzeroberfläche aktualisiert. Was das für Sie bringt? Neben eine besseren Unterstützung für Windows 7 (hatten Sie vorher auch an manchen Buttons kleine Pixelränder?) freuen sich insbesondere unsere Entwickler über die neuen Möglichkeiten. So können wir in Zukunft noch bessere Software für Sie schreiben und haben sogar noch mehr Spaß dabei.

Noch etliche weitere Verbesserungen gibt es zu berichten, siehe Teil 3.

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DiaShow 7.5 – die beste Diashow für Windows 7 – Teil 1

Geschrieben von Steffen Binas am März 17, 2010 on 3:54 pm | In Ankündigung, DiaShow, Softwareentwicklung | 10 Comments
DiaShow7

AquaSoft DiaShow 7

Lange hat es gedauert, aber dafür lohnt es sich. Die AquaSoft DiaShow 7.5 ist nun fertig. Kunden können das Update kostenlos im Kundenlogin herunterladen. Die Demoversion gibt es hier. Wir haben viele Neuerungen integriert, allen voran die Timeline.

Timeline rund-erneuert

Auch wenn die Timeline immer noch (fast) genauso aussieht wie vorher, spürt man die Veränderungen beim Arbeiten sofort. Ich möchte die wichtigsten Verbesserungen nun vorstellen.

Performance

Verschiebt man Objekte, ändert die Reihenfolge, scrollt oder benutzt die Zoomfunktion, dann merkt man gleich den Unterschied: Die Timeline reagiert prompt. Es macht deutlich mehr Spaß damit zu arbeiten. Wir haben das Zeichnen der einzelnen Objekte stark beschleunigt, indem verschiedene Grafikstückchen wiederverwendet werden. Insbesondere bei großen Diashows wurde die Timeline zugegeben echt lahm. Hier konnten wir die Positionsberechnung der Elemente deutlich optimieren. Einen nicht zu unterschätzenden Zeitanteil haben erstaunlicherweise das Zeitlineal und dort konkret die Darstellung der verschieden großen Zahlen ausgemacht. Auch das konnten wir deutlich beschleunigen. Alles in Allem ist die Timeline jetzt 10 Mal schneller als vorher und das spürt man.

Drag&Drop-Verhalten

Eine wesentliches Problem bei der Bedienung war das versehentliche Verschieben von nachfolgenden Bildern in der Spur. Mit der Veröffentlichung der DiaShow 7.0 hatten wir da schon einiges verbessert, aber es war lange noch nicht gut genug.

  • kein versehentliches Verschieben mehr von Folgeobjekten beim Spurwechsel in der Ursprungsspur
  • kein Verschieben von Folgeobjekten auf der Zielspur
  • kein Verschieben von Objekten, wenn innerhalb einer Spur die Position verändert wird.
  • u.v.m.

Folgende Logik ist nun implementiert: Hat ein Objekt einen Abstand zum Nachfolger, so bleibt dieser Nachfolger an Ort und Stelle, wenn man das Objekt entfernt oder verschiebt. Hängen zwei Objekten direkt hintereinander, rutscht das Folgeobjekt an die Position seines Vorgängers.

Wir haben hunderte Tests durchgeführt, um alle Kombinationen zu finden. Viele Tests davon laufen nun bei jeder kleinsten Änderung an unserem Quellcode automatisch ab, um sicherzustellen, dass durch spätere Anpassungen und Erweiterungen sich am bestehenden Verhalten nichts ändert. Dabei haben wir ein erstaunlich gutes „Werkzeug“ gefunden, um das Timeline-Konzept zu perfektionieren, wie folgendes Video zeigt:

YouTube Preview Image

Ach ja: Wer das alte Verschiebeverhalten wiederhaben möchte, benutzt einfach die rechte Maustaste oder drückt die Alt-Taste beim Drag&Drop.

Konsistenz mit Storyboard und Bilderliste

Bis zur DiaShow 7.1.03 war das Drag&Drop in Timeline, Storyboard und Bilderliste unterschiedlich implementiert. Wir haben nun alle Implementationen zusammengeführt und damit eine bessere (automatische) Testfähigkeit und ein konsistentes Verhalten erreicht. Früher gab es je nach Startpunkt unterschiedliche Ergebnisse, wenn man beispielsweise Bilder zwischen Timeline und Storyboard hin- und hergeschoben hat – jetzt ist es immer gleich.

Undo – die Rückgängigfunktion

Zuvor wurde nach einer Verschiebung in der Timeline der vorherige Zustand nur unvollständig wiederhergestellt. Nun werden alle Operationen in der Timeline vollständig zurückgenommen, wenn man auf „Bearbeiten / Rückgängig“ klickt.

Noch etliche weitere Verbesserungen gibt es zu berichten, siehe Teil 2 und Teil 3.

7.2 Beta?

Die Betaversion wurde noch unter Versionsnummer 7.2 veröffentlicht, die finale Version trägt die Versionsnummer 7.5.01.

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AquaSoft Bilderwettbewerb – aktuelles Thema: Freies Thema

Geschrieben von am März 16, 2010 on 4:04 pm | In Bilderwettbewerb | No Comments

Der zweite AquaSoft Bilderwettbewerb des neuen Jahres ist vorüber und wieder wurden viele wunderschöne Bilder vorgestellt. Der Sieger legt immer das Thema für den nächsten Bilderwettbewerb fest. In diesem Monat ist das Thema frei. Einsendeschluss ist wie immer der 19. des laufenden Monats. Damit bleibt also ausreichend Zeit, Fotos einzureichen. Wir alle sind sehr gespannt.

Sieger im Bilderwettbewerb Februar

An dieser Stelle möchten wir den Sieger des letzten Monats beglückwünschen. Gewonnen hat im Monat Februar der Teilnehmer Bulwin mit seinem Beitrag „Fliegenpilz“. Die anderen eingereichten Fotos zum Thema „Pilze“ können hier bewundert werden.

AquaSoft Bilderwettbewerb Siegerfoto Februar 2010

Sieger im Bilderwettbewerb Februar 2010: Bulwin
Bild: „Fliegenpilz“
Thema: „Pilze“

Hier nehmen Sie teil.
Viel Spaß wünscht Ihnen Ihr AquaSoft-Team!

Aus alt mach‘ neu – animierte Farbeffekte

Geschrieben von Steffen Binas am März 15, 2010 on 3:05 pm | In DiaShow, Tipps & Tricks | No Comments

FarbueblendungScreenshotHeute möchte ich Ihnen mit einem kleinen Trick zeigen, wie man mit einfachsten Mitteln animierte Farbeffekte erzeugt. Ziel soll es sein, ein Bild erst alt wirken zu lassen und es dann neu in voller Pracht erstrahlen zu lassen.

Der Grundgedanke ist dabei ganz einfach:

  1. alt wirkendes Bild anzeigen
  2. neues Bild darüberblenden.

Hieraus ergeben sich zwei Arbeitsschritte: Zum Einen muss das Bild „alt gemacht“ werden, und zum Anderen muss das Originalbild mit einer Überblendung eingeblendet werden. Man fügt ein Bild einfach zwei mal hintereinander in die Show ein, bearbeitet das erste der beiden und blendet danach das zweite (unveränderte) Bild darüber.

Und so könnte das Ergebnis aussehen

YouTube Preview Image

Bild alt machen

Fertige Farbeffekte für Bilder

Fertige Farbeffekte aus der Toolbox.

Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Mit einer geeigneten Bildbearbeitung lässt sich viel anstellen. Am Eindrucksvollsten sind dabei ganz einfache Farbeffekte. Verwandeln Sie das Bild in einen Sepia-Ton oder in schwarzweiß. Dafür braucht man kein extra Programm, denn es gibt bereits fertige Effektvorlagen in der Toolbox. Ziehen Sie einfach einen solchen Effekt auf das erste Bild und Sie sind fertig.

Mit der DiaShow Ultimate lassen sich solche Effekte auch selbst erstellen. Es ergeben sich damit noch mehr Möglichkeiten.

Neues Bild überblenden

Überblendung: Verlauf nach Unten 1

Die relativ kurze "Dauer eines Kästchens" lässt den Effekt schärfer wirken.

Das zweite Bild benötigt eine geeignete Überblendung. Idealerweise stellt man die Überblenddauer relativ hoch ein, z.B. 4 Sekunden. Je nachdem welche Überblendung verwendet wird, und wie schnell sie abläuft, erhält man unterschiedliche Effekte. Eine Überblendung wie „Verlauf nach Unten“ eignet sich prima um Farbe über das Bild laufen zu lassen. Der mitgelieferte Effekt aus der Toolbox „S/W nach Farbe“ nutzt genau diese Überblendung.

Dezenter wirkt hier Alphablending. Stellt man die Dauer relativ hoch, bemerkt der Betrachter die Animation kaum und die Überraschung hat eine ganz andere Wirkung.

Aus neu mach‘ alt

Übrigens funktioniert der Effekt auch umgekehrt. Lässt man das originale Bild als erstes anzeigen und blendet das veränderte darüber, altert das Bild.

Die komplette Beispielshow, die in dem YouTube-Video gezeigt wird, kann man im Download-Center herunterladen und selbst ausprobieren.

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