DiaShow 7.5 – die beste Diashow für Windows 7 – Teil 1

Geschrieben von Steffen Binas am März 17, 2010 on 3:54 pm | In Ankündigung, DiaShow, Softwareentwicklung | 10 Comments
DiaShow7

AquaSoft DiaShow 7

Lange hat es gedauert, aber dafür lohnt es sich. Die AquaSoft DiaShow 7.5 ist nun fertig. Kunden können das Update kostenlos im Kundenlogin herunterladen. Die Demoversion gibt es hier. Wir haben viele Neuerungen integriert, allen voran die Timeline.

Timeline rund-erneuert

Auch wenn die Timeline immer noch (fast) genauso aussieht wie vorher, spürt man die Veränderungen beim Arbeiten sofort. Ich möchte die wichtigsten Verbesserungen nun vorstellen.

Performance

Verschiebt man Objekte, ändert die Reihenfolge, scrollt oder benutzt die Zoomfunktion, dann merkt man gleich den Unterschied: Die Timeline reagiert prompt. Es macht deutlich mehr Spaß damit zu arbeiten. Wir haben das Zeichnen der einzelnen Objekte stark beschleunigt, indem verschiedene Grafikstückchen wiederverwendet werden. Insbesondere bei großen Diashows wurde die Timeline zugegeben echt lahm. Hier konnten wir die Positionsberechnung der Elemente deutlich optimieren. Einen nicht zu unterschätzenden Zeitanteil haben erstaunlicherweise das Zeitlineal und dort konkret die Darstellung der verschieden großen Zahlen ausgemacht. Auch das konnten wir deutlich beschleunigen. Alles in Allem ist die Timeline jetzt 10 Mal schneller als vorher und das spürt man.

Drag&Drop-Verhalten

Eine wesentliches Problem bei der Bedienung war das versehentliche Verschieben von nachfolgenden Bildern in der Spur. Mit der Veröffentlichung der DiaShow 7.0 hatten wir da schon einiges verbessert, aber es war lange noch nicht gut genug.

  • kein versehentliches Verschieben mehr von Folgeobjekten beim Spurwechsel in der Ursprungsspur
  • kein Verschieben von Folgeobjekten auf der Zielspur
  • kein Verschieben von Objekten, wenn innerhalb einer Spur die Position verändert wird.
  • u.v.m.

Folgende Logik ist nun implementiert: Hat ein Objekt einen Abstand zum Nachfolger, so bleibt dieser Nachfolger an Ort und Stelle, wenn man das Objekt entfernt oder verschiebt. Hängen zwei Objekten direkt hintereinander, rutscht das Folgeobjekt an die Position seines Vorgängers.

Wir haben hunderte Tests durchgeführt, um alle Kombinationen zu finden. Viele Tests davon laufen nun bei jeder kleinsten Änderung an unserem Quellcode automatisch ab, um sicherzustellen, dass durch spätere Anpassungen und Erweiterungen sich am bestehenden Verhalten nichts ändert. Dabei haben wir ein erstaunlich gutes „Werkzeug“ gefunden, um das Timeline-Konzept zu perfektionieren, wie folgendes Video zeigt:

YouTube Preview Image

Ach ja: Wer das alte Verschiebeverhalten wiederhaben möchte, benutzt einfach die rechte Maustaste oder drückt die Alt-Taste beim Drag&Drop.

Konsistenz mit Storyboard und Bilderliste

Bis zur DiaShow 7.1.03 war das Drag&Drop in Timeline, Storyboard und Bilderliste unterschiedlich implementiert. Wir haben nun alle Implementationen zusammengeführt und damit eine bessere (automatische) Testfähigkeit und ein konsistentes Verhalten erreicht. Früher gab es je nach Startpunkt unterschiedliche Ergebnisse, wenn man beispielsweise Bilder zwischen Timeline und Storyboard hin- und hergeschoben hat – jetzt ist es immer gleich.

Undo – die Rückgängigfunktion

Zuvor wurde nach einer Verschiebung in der Timeline der vorherige Zustand nur unvollständig wiederhergestellt. Nun werden alle Operationen in der Timeline vollständig zurückgenommen, wenn man auf „Bearbeiten / Rückgängig“ klickt.

Noch etliche weitere Verbesserungen gibt es zu berichten, siehe Teil 2 und Teil 3.

7.2 Beta?

Die Betaversion wurde noch unter Versionsnummer 7.2 veröffentlicht, die finale Version trägt die Versionsnummer 7.5.01.

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Die 10 besten Tipps, um mit Demoversionen Kunden zu vergraulen

Geschrieben von admin am Oktober 6, 2006 on 6:42 pm | In Softwareentwicklung, Sonstiges | No Comments

Die Demoversion einer Software ist neben der Webseite das wichtigste Aushängeschild für einen Softwareanbieter. Dennoch gibt es viele Demoversionen im Internet, die die Lust auf das Ausprobieren gänzlich verderben. Hier ist meine Liste der schlimmsten Abschrecker:

1. Vor dem Download ist eine (wenn auch kostenlose) Registrierung erforderlich
2. Der Downloadlink ist defekt
3. Riesige Downloads (wer lädt schon gerne 50 MB oder mehr herunter?)
4. Kein Installationsprogramm
5. Zu kurze Testdauer
6. Die Demo ist zu stark eingeschränkt und damit quasi unbenutzbar
7. Nervige „Bitte Vollversion kaufen“-Dialoge fast bei jedem zweiten Klick
8. Zu komplizierte Bedienung das Programms
9. Keine offensichtliche Möglichkeit das Programm zu erwerben
10. Keine Deinstallation

Wenn der Anwender schon am Download scheitert bzw. von ihm abgeschreckt wird, wird er natürlich auch den Weg zur Vollversion nicht gehen. Viele haben eine gewisse Scheu davor, ihre eMail-Adresse einem Unbekanntem (dem Softwareanbieter) zu geben und probieren dann lieber den Download der Konkurrenz, der ist nämlich ohne Registrierung. 😉

Wenn der Download endlich geschafft ist, die Software sich aber nicht selbst installiert, verliert so manch ungeduldiger die Lust. Es gibt tolle Komprimierungprogramme, um den Download noch kleiner zu machen. An erster Stelle wäre dort 7-Zip zu nennen…aber haben auch Sie einen 7-ZIP-Entpacker auf dem Rechner? Schnell kommt Frust auf, wenn man noch extra Tools installieren muss, auch wenn sie kostenlos sind. Wenn schon ohne Installation, dann wenigstens in einem Format, dass auf jedem Rechner entpackt werden kann – da bleibt eigentlich nur noch das betagte ZIP übrig.

Haben Sie auch schon eine Demoversion installiert, einmal gestartet und entschieden sie „später“ etwas genauer anzuschauen, und es im gleichen Moment vergessen? Dann erinnern Sie sich einen Monat „später“ daran, weil Sie im Startmenü den unbekannten Eintrag entdecken. Leider ist die Testzeit nun schon abgelaufen und auch eine Neuinstallation hilft nicht.

Angenommen die ersten Hürden sind genommen und der Anwender probiert das Programm tatsächlich aus. Nun müssen sehr schnell Erfolgserlebnisse produziert werden. Das Programm muss daher so intuitiv zu bedienen sein, dass sich Erfolge sehr schnell einstellen oder es muss mit überzeugenden Beispielen ausgestattet sein. Nur die wenigsten werden sich lange mit einer Demoversion beschäftigen. Die Entscheidung wird in den meisten Fällen recht schnell getroffen. Dabei hilft es ganz und gar nicht, wenn der willige Anwender andauernd nervige Dialoge wegklicken muss, die ihn zum Kauf auffordern.

Für den Fall, dass der Anwender von der Leistung der Software überzeugt ist und der Preis in seinem Budget liegt, sollte der motivierte User nicht zu lange suchen müssen, wo die Vollversion zu erwerben ist. Manchmal will er sie auch sofort, da bieten sich Angebote mit Sofort-Download-Möglichkeit an.

Hat sich der Anwender gegen die Software entschieden, so muss er sie schnell und sauber deinstallieren können. Man kann (leider) nicht jeden überzeugen. Als Softwarehersteller muss man das einfach respektieren. Wenn man hier noch Steine in den Weg legt, dann bleibt ganz sicher ein schlechter Gesamteindruck des Unternehmens beim Anwender haften und so wird er auch die Nachfolgeversion bestimmt nicht mehr testen.

Wir von AquaSoft versuchen mit unseren Demoversionen diese Gradwanderung zu meistern. Dennoch gibt es bei uns sicher an einigen Stellen Verbesserungsmöglichkeiten. Gern höre/lese ich Ihre Kommentare dazu.