Die Mär der Mindestsystemanforderungen

Geschrieben von Steffen Binas am Januar 10, 2014 on 11:55 am | In Sonstiges | No Comments

Wir werden oft gefragt, was denn die Mindestsystemanforderungen für unsere DiaShow sind. Nicht nur das: wir müssen sie auf Produktverpackungen drucken und in Onlineshops gehören sie ebenfalls zu den Pflichtangaben. Aber eigentlich erlaubt die Frage nach den Systemanforderungen keine Präzise Antwort.

Die Geschichte von Heinz

Wir haben viele Anwender, die seit den frühen Versionen der DiaShow dabei sind und auch noch den gleichen (inzwischen alten) PC verwenden. Nehmen wir den Fall an, dass so ein Anwender, nennen wir Ihn Heinz, noch immer mit der älteren Version 7 arbeitet. Heinz setzt einen PC mit Core 2 Duo-Prozessor mit 2,6 GHz und 2 GB RAM unter Windows XP ein und liegt damit gut in den Systemanforderungen.

Als Heinz die DiaShow-Version damals gekauft hat, hatte er eine Digitalkamera mit 4 Megapixeln Fotoauflösung, die auch bereits kleine Videoschnipsel in PAL-Auflösung aufzeichnen konnte. Sein Fernseher war noch ein Röhrengerät, und einen DVD-Player hatte er auch.

Heinz kann prima Diashows aus seinen Fotos erstellen und live abspielen. Bilder und Videos laufen super. Die Erstellung einer längeren DVD erfordert zwar etwas Geduld, aber nach dem Mittagessen ist sie fertig gebrannt.

Eine neue Zeit beginnt

Zu Weihnachten gönnt sich Heinz eine neue Digitalkamera, die hat 12 Megapixel und zeichnet Videos in HD-Qualität auf! Dazu kommt ein neuer Flatscreen-Fernseher mit Blu-ray-Player! Heinz ist begeistert von seiner neuen Technik und möchte sie natürlich gleich ausreizen. Diashows auf DVDs wirken jetzt im Vergleich zur Blu-ray unscharf, außerdem will Heinz sehen, wie die Qualität seiner neuen Kamera ist.

Heinz startet seinen PC, lädt frisches Fotomaterial von Silvester, natürlich geschossen mit 12 Megapixel, auf seinen PC. Er zieht die Bilder in die DiaShow und wundert sich, dass sich das Programm etwas zäher anfühlt als sonst. Auch beim Abspielen benötigt das Programm länger, bevor es los geht. Und ganz schlimm, die neuen HD-Videos vom Silvesterfeuerwerk ruckeln unerträglich und haben sogar Tonaussetzer! Naja, denkt sich Heinz und probiert, eine Blu-ray zu brennen. Er staunt nicht schlecht, als die geschätzte Dauer bis zur Fertigsstellung fast einen Tag lang sein soll! Heinz denkt sich: Was hat AquaSoft da für einen Mist produziert?! Mein Rechner entspricht doch den Systemanforderungen!

Schauen wir genauer hin, stellen wir fest, dass die Software immernoch die gleiche ist, der PC der gleiche ist, aber die Anforderungen von Heinz sind gewachsen. Klar die Bilder sind ein bischen größer, denkt sich Heinz, aber er unterschätzt, was er dem Rechner jetzt wirklich abverlangt.

4 vs. 12 Megapixel

Das ist eine Verdreifachung der Pixel, und damit mindestens eine Verdreifachung des Rechenbedarfs. Nicht nur das, auch der Speicherbedarf hat sich verdreifacht.

PAL vs. HD-Videos

Noch schlimmer sieht es bei den Videos aus. Die haben eine fünffach höhere Auflösung und eine viel höhere Bitrate, sprich, viel mehr zu verarbeitende Daten. Zudem setzen sie ein viel komplexeres Videoformat ein, das viel höheren Dekodieraufwand (selbst bei gleicher Auflösung) erfordert.

DVD vs. Blu-ray

Beim Erstellen von Videos, also beim Encoding der berechneten Einzelbilder zu einem Film, schlägt der erhöhte Speicherbedarf aber vor allem der komplexere Encoder und die 5-fache Auflösung so stark zu, dass es für Heinz kaum noch zumutbar ist, so lange zu warten.

Animationen

Früher sahen Heinz‘ Diashows gerade zu langweilig aus – nur Bilder nacheinander. Heinz ist aber über die Jahre inzwischen fit im Umgang mit mehreren Spuren und nutzt sie fleißig und baut nun tolle Geschichten, die seine Zuschauer begeistern. Jetzt muss die DiaShow also nicht mehr nur ein Bild laden, sondern gleich mehrere gleichzeitig. Das ganze vervielfacht, den zuvor beschriebenen gestiegenen Rechen- und Speicherbedarf nocheinmal.

Gestiegene Systemanforderungen?

Wir bei AquaSoft geben uns viel Mühe, den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. In DiaShow 8 haben wir viel erreicht, aber es ist uns unmöglich, auf dem alten Rechner von Heinz, das gleiche Gefühl wie früher enstehen zu lassen. Wenn man allerdings die alten 4 MP- und die kleineren Videos von Heinz in die Nachfolgerversion DiaShow 8 einsetzt, wird man merken, dass die Version sogar schneller geworden ist. Man könnte also von gesunkenen Systemanforderungen sprechen. Allerdings bringen neue Versionen auch neue Gestaltungsmöglichkeiten, Animationen und bessere Bildqualität mit. Nutzt man diese, kann das einen älteren PC deutlich überfordern.

Wenn man also nach den Systemanforderungen fragt, dann müsste man gleichzeitig die eigenen Anforderungen aufzählen. D.h. welche Auflösung haben meine Bilder, welche Art Videos möchte ich einfügen, mit wievielen Spuren möchte ich Animationen erstellen? Soll die Diashow Live abgespielt werden und in welcher Auflösung? Oder ist eine DVD oder Blu-ray das erklärte Ausgabeziel?

In den letzten Jahren ist es zudem unmöglich geworden, anhand der Gigahertz eines Prozessors, dessen wirkliche Geschwindigkeit zu erkennen. Ein aktuelles Ultrabook mit Core-i7-Prozessor läuft mit nur 1,3 GHz und ist dabei deutlich schneller als der Rechner von Heinz, der das doppelte, nämlich 2,6 GHz mitbringt.

Die Grafikkarte spielt inzwischen eine immer wichtigere Rolle, aber es ist quasi unmöglich ohne viele Zusatzangaben, deren Leistungsfähigkeit auszudrücken. Ob eine Karte nun 512 MB Bildschirmspeicher oder 1 GB hat, sagt nichts über die Rechenleistung. Es gehören Angaben zum Speicherdurchsatz, Anzahl der Shader-Einheiten dazu. Aber das ist unmöglich in einem zweizeiligen Text über die Systemanforderungen auszudrücken.

Fazit

Wir geben uns größte Mühe das Programm so schnell wie möglich zu machen, um auch ganz neue Anforderungen (4K bzw. Ultra-HD vervierfacht Rechenaufwand nochmal) zu bedienen, aber Ihnen als Anwender bleibt die Aufgabe, Ihren PC Ihren eigenen Anforderungen anpassen. Da helfen keine Mindestsystemanforderungen.

Fotokalender in Stein gemeißelt

Geschrieben von Steffen Binas am Dezember 10, 2013 on 1:46 pm | In Fotos zum Anfassen | No Comments

Fotokalender erstellen

In unserem letzten Newsletter haben wir Ihnen berichtet, dass Sie von nun an, direkt im Webbrowser Fotokalender gestalten können.
Dabei ist uns ein lustiger Fehler im Newslettertext unterlaufen, den etliche findige Leser natürlich sofort bemerkt haben. Unser Kalender sollte angeblich mit 250g pro Quadratzentimeter schweren Karton erstellt werden. Richtig ist natürlich 250g pro Quadratmeter. Aber die Vorstellung, wie denn ein solcher Kalender aussehen würde, hat doch einige zum Denken angeregt.

Nehmen wir der Einfachheit an, dass ein Blatt 1mm dick wäre, dann wöge ein Würfel mit 1cm Kantenlänge eines solchen Kartons, etwa 2,5 Kg. Das entspricht etwa der 130-fachen Masse von Gold!

Nehmen wir nun wiederum der Einfachheit halber an, der Kalender wäre genau 1cm dick, dann wäre ein A3-Kalender gut 3 Tonnen schwer.

Das hätte schwerwiegende Folgen, aber lesen sie selbst:

Monika S. schrieb:

… da ist Ihnen aber ein Riesenfehler unterlaufen: Das Kalenderpapier mir 250 Gramm pro Quadratzentimeter ? Da braucht man ja einen Gabelstapler zum Aufhängen.

Volker S. schrieb:

Ich bezweifele allerdings, das Sie Papier in der angegebenen Gewichtsklasse einsetzen: [...] Der Kalender wäre dann in Stein gemeißelt!

Wolfgang M. schrieb uns:

… bei der Lektüre Ihres Newsletters fiel mir gerade auf, dass Ihre Kalender aber zu echten Schwergewichten zählen müssen! Bei 250 Gramm/QuadratZENTIMETER würde ein 14-blättriger A4-Kalender also ca. 14*20*30*250=2.100.000 Gramm wiegen, also 2.100 kg! Der arme Briefträger, wie soll er den Kalender in meinen Briefkasten hieven?!

Gerhard F. schrieb:

Was brauch ich denn da für Dübel, um so einen Kalender aufzuhängen? Bei 250g pro Quadratzentimeter wird der bestimmt gewaltig schwer …

Gerhard S. schrieb:

… für den Kalender muss erste einmal eine Baufirma meine Wände verstärken!

Vielen Dank an alle, die den Spaß mitgemacht haben und viel Freude beim Kalender Gestalten.

Diashow für iPhone, iPad oder Android erstellen

Geschrieben von Samy Taha am August 23, 2013 on 12:12 pm | In DiaShow, Sonstiges, Tipps & Tricks | No Comments

Erstellen Sie eine Diashow für Ihr HandySind Sie auch ein bekennender Handy-Fotograf? Unsere elektronischen Dauerbegleiter sind immer zur Hand und fabrizieren inzwischen erstaunlich gute Schnappschüsse. Die Fotos sind oft sogar so gut, dass selbst gestandene Fotografen und Fotojournalisten Smartphones für die Straßenfotografie einsetzen.

Doch lassen sich die Fotos leider nicht immer so einfach präsentieren. Zumindest privat möchte nicht jeder seine persönlichen Bildmomente auf Facebook, Google+, Twitter oder Instagram mit der ganzen Welt teilen.

Vielleicht geht es Ihnen dabei ja ein wenig wie mir. Ich nehme inzwischen hunderte Fotos mit meinem Handy auf, knipse einfach alles was mir gefällt. Von zehn Schnappschüssen, kann ich meist nur einen gebrauchen. Gerne würde ich meine gelungenen Bilder mit meinen Freunden teilen. Warum also nicht eine Diashow erstellen, die meine persönlichen Highlights ansprechend am Stück präsentiert? Erfahren Sie, wie Sie eine Fotoshow als Video in optimaler Auflösung für Ihr Smartphone oder Ihren Tablet-PC erstellen. Weiterlesen

Wie macht man gute Panorama-Bilder?

Geschrieben von Nadine am Juli 11, 2013 on 12:55 pm | In Tipps & Tricks | No Comments

Panoramabilder, besonders von Landschaften oder Skylines, hinterlassen einen Eindruck von inhaltlicher Größe. Vom großen Ganzen bis hin zu kleinsten Details findet alles auf einem Panoramabild Platz. Im Zeitalter der Digitalfotografie benötigen Sie keine aufwendige Technik oder besondere Weitwinkelobjektive mehr. Beachten Sie die grundlegenden Tipps in diesem Beitrag, dann gelingen Ihnen mit Geduld und Übung Panoramabilder, um die Sie andere beneiden werden.
In der DiaShow können Sie Ihre Aufnahmen dann mit Hilfe des Kamerschwenks vollends in Szene setzen.

Panorama-Bilder lassen den Blick schweifen

Panorama-Bilder lassen den Blick schweifen

1. Die Panorama-Ausrüstung

Zu Ihrer Grundausstattung sollte unbedingt eine Digitalkamera gehören, am besten eine Spiegelreflexkamera. Außerdem ist ein Stativ praktisch, das eine Wasserwage beinhaltet. Manche Kameras besitzen eine digitale Wasserwaage, die Sie über das kamerainterne Menü aufrufen können. Weiterlesen

DiaShow 8 Ultimate – Funktionen unter der Lupe

Geschrieben von Samy Taha am April 8, 2013 on 10:17 am | In Ankündigung, DiaShow, Tipps & Tricks | 2 Comments

Mit der DiaShow 8 Ultimate präsentieren Sie Ihre Fotoerinnerungen jetzt noch faszinierender und schneller. Wie helfen Ihnen “universelle” Überblendungen oder Ihr Rhythmusgefühl bei der Gestaltung Ihrer Shows? Können Sie noch mehr mit animierten Reiserouten machen? Hier erhalten Sie einen näheren Einblick in die wichtigsten Neuerungen und Hinweise zu weiterführenden Anleitungen und Beispielen. Viel Spaß.

1. Was macht Überblendungen universell?
2. Nimm mich mit auf die Reise
3. Die neue Rhythmus-Funktion – Bildwechsel jetzt taktgenau mit viel Gefühl
4. Individueller oder schneller?
5. Der neue Superklebstoff für bewegende Erinnerungen
6. Ihre Diashows in kürzerer Zeit
7. Anleitungen und Vorlagen

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Ihr altes neues AquaSoft Blog

Geschrieben von jobi am Februar 12, 2013 on 5:47 pm | In Ankündigung, DiaShow, Sonstiges | No Comments

Liebe Blog-Leser,

Vielleicht haben Sie bemerkt, dass es lange ruhig war in unserem AquaSoft-Blog. Doch der Schein trügt, wir haben die Beiträge auf 2 Blogs aufgeteilt. Neu entstanden ist ein Hilfe-Blog für konkrete Fragen zur Arbeit mit der DiaShow. Inzwischen finden Sie im neu entstandenen Hilfe-Blog fast 70 Beiträge mit praxisbezogenen Anleitungen, einschließlich Bildern, Videos und hunderten Tipps. Und es werden Woche für Woche mehr.

Das alte neue Blog

In Ihrem vertrauten AquaSoft-Blog dreht sich weiterhin alles um AquaSoft, unsere Mitmenschen, unsere Produkte, deren Entwicklung und um wichtige Hintergrundinformationen. Die dazugehörigen Anleitungen finden Sie aber von nun an im Hilfe-Blog.

Was Sie bewegt – bewegt auch uns

Bei uns dreht sich alles um die bestmögliche Präsentation Ihrer Fotos. Deshalb möchten wir Ihnen von Zeit zu Zeit auch nützliches Wissen zum Thema Fotografie, Video aber auch Musik und andere für Sie relevante Themen anbieten. Wie halten wir es mit dem Datenschutz, kommt AquaSoft zur nächsten Photokina, was sind die neuesten Trends in der Szene und welche interessanten Fundstücke aus dem Web sind es wert kommentiert zu werden? Sie sehen also, unser vertrautes Blog deckt die eher allgemeinen Themen und das Hilfe-Blog die speziellen Themen ab. Gern können Sie beide Blogs abonnieren.*

Wir zählen auf Sie

Und jetzt sind Sie an der Reihe: Gestalten Sie die beiden AquaSoft-Blogs doch einfach mit. Welche Kategorien und Themen wünschen Sie sich? Sagen Sie uns Ihre Meinung. Egal ob hier als Kommentar oder auf Facebook und Twitter oder im Forum. Schicken Sie uns eine E-Mail, Briefe und Postkarten sind uns genauso willkommen wie Flaschenpost. Die Hauptsache ist, wir hören und lesen von Ihnen.

Was treibt Sie an? Erstellen Sie Diashows auf professionellem Niveau und sind Sie leidenschaftlicher Fotograf? Expertenwissen in verständlicher Form hat immer Platz im Blog! Kommentieren Sie einfach die Beiträge oder senden Sie uns Ihre Lösungen. Bestimmt steht dann auch Ihr Beitrag bald in unserem Blog.

Ich freue mich auf Ihre Mitarbeit, Ihr

Jörg Binas

 

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Wie gute Hochzeitsbilder gelingen – 8 Tipps vom Profi

Geschrieben von Samy Taha am August 9, 2012 on 4:41 pm | In Sonstiges, Tipps & Tricks | 1 Comment

An ihre Hochzeit erinnern sich die meisten Paare mit Freude. Die Vorbereitungen verlaufen in der Regel aber hektisch. Wer macht wann welche Fotos? Was muss man dabei beachten? Diese, und noch einige Fragen mehr, beantwortet Ihnen heute die professionelle Hochzeitsfotografin Evelyn Morawe. An schönen Fotos und einer gut gemachten Diashow werden Sie ein Leben lang Freude haben.

Hochzeitsfotos selber machen oder Profi engagieren?

Sie haben sich entschieden zu heiraten? Herzlichen Glückwunsch. Es beginnt eine Zeit der Planung und Vorbereitung. Und natürlich darf eines nicht fehlen: Die Erinnerung an diesen wundervollen Tag. Ein Fotograf soll alles festhalten. Und schon hier beginnt die Qual der Wahl. Wie lange soll er denn vor Ort sein? Oder greifen Sie lieber auf einen Freund der Familie zurück? Der Freund ist auf jeden Fall günstiger. Weiterlesen

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