Mit Licht malen

Geschrieben von alexandrahuebner am Februar 27, 2015 on 3:00 pm | In Sonstiges | No Comments
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Das Wort “Fotografie” kommt aus dem Griechischen und bedeutet “mit Licht schreiben”. Haben Sie das schon einmal wortwörtlich ausprobiert oder mit Licht gemalt?

Mit Licht malen: Was benötige ich?

Man braucht für solch ein Lichtbild nicht viel. Benötigt wird neben Dunkelheit eine Kamera, an der sich die Belichtungszeit individuell regeln lässt, eine Taschenlampe, ein Leuchtstab oder Ähnliches. Ein Stativ wird empfohlen. Am besten man ist zu zweit, auch Kinder haben sicher Spaß an der Sache!

Ganz einfach: Mit Licht malen

Ob Symbole oder Schriften, bei der Lichtmalerei ist alles möglich.

Mit Licht malen und schreiben

Ein Blick in die Bedienungsanleitung der Kamera erklärt meist gut, wie man die Belichtungszeit auf bis zu mehrere Sekunden lang erhöhen kann. Weitere Stellparameter um das Lichtmal-Ergebnis zu beeinflussen, können die Anpassung der Blendeneinstellung und das Verringern des ISO-Wertes sein. Experimentieren Sie ruhig, dabei lässt sich einiges über die eigene Kamera und das Fotografieren lernen! Begriffserklärungen finden Sie z.B. unter www.kleine-fotoschule.de.

Manche Fotoapparate verfügen auch über einen vorinstallierten Szenen-Modus (z.B. “Künstlerische Nachtlandschaft”).

Je höher die Belichtungszeit, desto mehr Zeit haben Sie, Ihr Motiv mit Licht zu malen. Denken Sie daran, Schriftzüge vor der Kamera spiegelverkehrt auszuführen, damit diese später auf dem Foto lesbar sind. Sollte dies nicht gelingen, gibt es in der Aquasoft DiaShow die Möglichkeit, mit der “Flip”-Funktion in der Bildbearbeitung ein Foto horizontal oder vertikal zu spiegeln.

Ob zu Silvester oder zum Geburtstag: Mit Wunderkerzen lässt sich effektvoll die Jahreszahl in die Luft schreiben. Ein Hingucker vielleicht auch für Ihre nächste DiaShow?

Toller Effekt mit Wunderkerzen

Beliebtes Fotomotiv zu Silvester: Die Wunderkerzen-Jahreszahl

Mit Licht malen: Ein Klassiker

Die Technik des Lichtmalens wurde auch schon lange vor der Erfindung der Digitalkamera genutzt. Künstler, darunter Man Ray und Pablo Picasso, experimentierten mit dem “Light Painting” bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Hier sehen Sie ein professionelles Video-Beispiel vom Kölner Künstler-Team “Lichtfaktor”

Gibt man das Stichwort “Light painting” in die Suchmaschine ein, lassen sich unzählige zauberhafte Projekte finden. Schauen Sie doch zum Beispiel einmal unter digital-photography-school.com/25-spectacular-light-painting-images, was alles möglich ist!

Mit Licht malen: Mitmachen!

Vielleicht ist eine Inspiration für Sie dabei? Im neuen Fotowettbewerb (ab Montag, 2. März 2015) sind wir sind gespannt auf Ihre Ergebnisse!

Mit kleinen Dingen viel Freude machen

Geschrieben von jobi am Februar 23, 2015 on 2:20 pm | In DiaShow, Meinung, Sonstiges, Tipps & Tricks | No Comments
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Die Maße meiner Errungenschaft

Mit wenig viel Freude machen…

 

… soll hier nicht auf einen derben Vers verweisen, sondern auf ein kleines Gimmick, sagen wir ruhig Spielzeug dazu, das uns wieder mal vor Augen führt, wie leicht es sein kann, die Dimension unserer Wahrnehmung zu erweitern. Ich spreche von einem Linsenset oder 3 in 1 Clip-On Kamera-Adapter, das ich neulich gesehen habe, eines, das jederzeit über Amazon oder sonstwo für wenig Geld zu beziehen ist.

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Die Welt ist rund, nicht erst seit Kopernikus

Denn in jedem Smartphone steckt heute wenigstens eine Kamera, die bei aller Liebe, ihre Grenzen hat. Diese Grenzen werden nun nicht aufgelöst, doch zeigt uns die Kombination von Smartphone-Kamera und Linsenset die Verschiebbarkeit von Grenzen auf.

 

 

Die Welt ist rund. Was man im Mittelalter vehement bestritt, ist spätestens mit dem Fisheye-Objektiv an Ihrem Smartphone offenbar. Und so schön groß kann die Welt sein!

 

 

 

 

 

Aus dem gleichen Set läßt sich noch eine Macrolinse hervorzaubern. Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, wie eine Kugelschreibermine aussieht, oder wieviele Haare an ein Fliegenbein passen, mit einer Macrolinse können diese Welträtsel für Jung und Alt gelöst werden. Und gleichzeitig ergibt sich noch eine Steilvorlage für eine bislang nie gesehene großartige Diashow der kleinen Dinge.

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Die Macrolinse – ein Microskop für unterwegs

 

Ist das nun ein Plädoyer gegen einen richtigen Fotoapparat? Wohl nicht! Aber eine Anregung für den Spaß am Kneipentisch oder die forschende Seele der Enkelkinder ist es allemal.

Viel Spaß beim Experimentieren wünscht

Jörg Binas

 

DiaShow versus Stages

Geschrieben von jobi am Januar 21, 2015 on 1:15 pm | In Meinung, Sonstiges | No Comments
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Liebe Kunden, dieser Tage haben wir eine neue Software auf den Markt gebracht, AquaSoft Stages. Das ist eine Software, die neue technische Herausforderungen meistert und die, wie wir hoffen, nicht nur uns, sondern auch Sie begeistert. AquaSoft Stages, was ist das und wie stellt sich das neue Produkt zu den bisherigen Editionen der AquaSoft DiaShow?
Da diese Fragen gerade auch einige engagierte Poweruser unserer DiaShow Ultimate stellen, möchte ich näher auf sie eingehen.

opticIst nun AquaSoft Stages für alle Ultimate-Besitzer ein Schock?
Nein, natürlich nicht, aber berechtigt ist doch die Frage, was ist mit meiner DiaShow Ultimate? So ultimativ dürfte sie ja dann nicht sein, wenn es jetzt oben drauf noch eine S-Klasse gibt. Oder?
Liebe Kunden, dem ist nicht so. Mit der DiaShow Ultimate haben Sie das meistverkaufte Flaggschiff aus dem Hause AquaSoft erworben, kein Einsteigertool, sondern das Arbeitspferd in Sachen Diashow-Erstellung (Siehe c’t 2014, Heft 26: “DiaShow bringt alle Voraussetzungen für gute Fotopräsentationen mit, läuft stabil und ist technisch auf dem neuesten Stand.”).
DiaShow 9 Ultimate leistet alles, was gut und modern ist, DiaShow 9 Ultimate läßt Ihrer Kreativität breitesten Raum. Es ist das solide Produkt langjähriger Entwicklungsarbeit, mit raffinierten Werkzeugen für jede mögliche Erstellung von Präsentationen bis hoch zu 4K-UHD-Videos. DiaShow 9 Ultimate ist das Topwerkzeug seiner Klasse und wir sehen bei unseren Wettbewerbern, bei allem Respekt, kein gleichwertiges Produkt.

Und doch stellt sich in unserer Arbeit immer häufiger heraus, daß bestimmte professionelle Fragestellungen anders gelöst werden müssen. Fotografen, Auftragsgrafiker, Fotostudios und Leute, die in Postproduktion und digitalem Compositing unterwegs sind, ja, natürlich auch manche engagierte und fortgeschrittene Nutzer benötigen Möglichkeiten und Konzepte, die weit in eine andere Klasse von Softwareprodukten hineinreichen. Dort gibt es andere Wettbewerber, dort werden weitere, leider auch manchmal kompliziertere Features gebraucht. Bestimmte Features können aber von den meisten Nutzern, die mit überschaubarem Aufwand schöne Diashows erstellen wollen, einfach nicht genutzt werden. Das ist wie bei einer Waschmaschine. In der Regel wollen Sie solide waschen, eine übersichtliche Anzahl von Knöpfen drücken und dabei mit zumutbarem Aufwand zu einem guten Ergebnis kommen. Da muß die Wäsche zur Unterstützung des Weichspülers beim Waschen nicht noch mit Mozart beschallt oder von vier Seiten beleuchtet werden, was zwar hübsch anzusehen wäre aber auch nicht sauberer wäscht.
Unsere AquaSoft Stages baut selbstverständlich auf dem Erfahrungsschatz der DiaShow Ultimate auf, das sehen Sie auf den ersten Blick. Aber sie richtet sich eben nicht an Nutzer, die nur ihre private Diashow gestalten wollen. Überlegen Sie, wieviele von den vorhandenen Features Sie schon genutzt haben oder gerade nutzen?
Ihnen das Verhältnis von DiaShow 9 Ultimate versus Stages zu erklären, ist natürlich ein Spagat. So wie eine Mutter Ihr jüngstes Kind in Liebe zur Welt bringt, wird sie ihre vorhandenen Kinder nicht verdammen. Jedes hat seine Eigenheiten, Stärken und in unserem Falle auch seinen Preis. So abgewogen, steht jedes AquaSoft Produkt für sich und leistet das, was es versprochen hat. Auch in der Zukunft. Wir von AquaSoft kümmern uns um jede Edition und entwickeln sie weiter. So sorgen wir beispielsweise dafür, daß eine Fehlerberichtigung oder Featureverbesserung in allen Produkten aktualisiert wird, die es betrifft. Es bleibt keine Edition auf der Strecke. Das hat schon den Grund, daß sich Nutzer auch weiterentwickeln. Sind sie für die ersten schönen Urlaube mit der DiaShow Premium zufrieden, wollen sie vielleicht dann auf Ultimate upgraden. Da wäre es ganz schön dumm, die Premium zu vernachlässigen, wo sie doch die Basis und zugleich Einstiegshilfe für prima Diashows ist. Wenn Sie diesbezüglich noch Fragen haben, schreiben Sie mich einfach an.

Ihr Jörg Binas

Welche Farbe hat die Transparenz?

Geschrieben von Steffen Binas am Januar 9, 2015 on 11:11 am | In DiaShow | No Comments
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Wenn ein Bild tranparente Teile hat, sind diese nicht zu sehen. Gut, darauf können wir uns sicher einigen. Aber auch wenn es so aussieht, das Bild hat dennoch kein Loch im Speicher. Da muss etwas sein, das dem Computer sagt, male hier bitte ein farbiges Pixel und dort bitte keines. Ein Bild ist im Arbeitsspeicher nichts anderes als eine Folge von Pixeln gespeichert. Dabei besteht jedes Pixel aus vier Elementen: Rot, Grün, Blau und Alpha. Die Farbe mischt sich aus den drei Farbkomponenten. Das Geheimnis der Transparenz liegt aber im Alpha. Dieser Wert gibt die Deckkraft eines Pixels an. 100% Alpha bedeutet, die Farbe hat 100% Deckkraft, 50% Alpha zeichnet die Farbe genau halbtransparent. 0% Alpha zeichnet den Pixel komplett transparent. Ja, Sie haben richtig gelesen. Er wird transparent gezeichnet! Auch wenn ein Bild nur aus einer Millionen komplett transparenter Pixel bestünde, müsste jedes einzelne davon angeschaut, deren Alpha-Wert analysiert und entsprechend behandelt werden. Und was steht im Farbanteil eines transparenten Pixels? Eine Farbe natürlich und zumeist ist es auch egal, welche Farbe darin steht. Es könnte Weiß sein, ein knalliges Rot, oft ist es Schwarz. Welche Farbe darin steht, ist abhängig vom dem Programm mit dem ein solches Bild erstellt oder wie es exportiert wurde. Man hat als Anwender darauf meist wenig Einfluss.

Die Farbe eines transparenten Pixels sieht man doch nicht, warum ist Sie dennoch wichtig? Gut dass Sie fragen! Man sieht die Farbe nur nicht, wenn das Bild exakt so groß dargestellt wird, wie es ist. Sowie das Bild aber verkleinert oder vergrößert wird, fängt es an schwierig zu werden. Nehmen wir einen einfachen Fall: Ein Bild soll mit 150% seiner Originalgröße dargestellt werden. Dann werden aus 2 Pixeln im Bild, 3 Pixel auf dem Bildschirm. Welche Farbe hat das dritte Pixel?

Farbmischung 1

Richtig, das neu enstandene dritte Pixel hat als Farbe den Mittelwert seiner Nachbarpixel. In dieser Darstellung habe ich den Alphawert ganz bewusst noch weggelassen. Die Farbwerte (abgekürzt durch R, G, B) sehen in Zahlen etwa so aus:

Farbmischung 2

Sind die Farbkomponenten noch nicht gemischt, sondern einzeln visualisiert, sähe das ganze Bild so aus:

Farbe separiert 1

Man kann auf diesem Bild gut sehen, wie die einzelnen Farbkomponenten ineinander übergehen (z.B. Hellblau → Blau → Dunkelblau)

Wie man sieht, wird hier jede Farbkomponente einzeln betrachtet, d.h. der Mittelwert zwischen den beiden Rotkomponenten, Grünkomponenten und Blaukomponenten berechnet. Was passiert nun mit dem Alpha? Genau das selbe natürlich! In den oberen Bildern wäre der Alpha-Wert 100% für beide Pixel und auch der mittlere neue Pixel hätte damit 100%.

Nun drehen wir aber die Transparenz des orangen Pixels voll auf, d.h. den Alpha setzen wir auf 0%.

Farbmischung 3

Jetzt kommen wir zur ursprüngliche Frage zurück. Welche Farbe hat die Transparenz? Natürlich Orange! ;-)
Wenn Sie auf die Farbwerte schauen, dann sehen Sie, dass diese immernoch die gleichen sind, wie in den oberen Bildern. Das Orange ist nur nicht zu sehen, weil es eben transparent ist. Man kann nun im rechten Teil des Bildes sehen, was beim Skalieren des Bildes passiert: Die Farbwerte werden gemischt wie eh und je. Damit rutscht nun der orange Farbton in den (nun halbtransparenten) mittleren Pixel mit hinein.

Farbe separiert 2

Dieses Bild zeigt nun die finalen Werte nach der Skalierung.

Jetzt haben Sie etwas über die Theorie gelernt, aber was hat das nun für eine Bedeutung im Computeralltag? Kurze Antwort: Farbsäume in freigestellten Bildern. Obwohl ein Bild in den freigestellten Bereichen unsichtbar sein sollte, enthalten diese Bereiche dennoch eine transparente Farbe, die sich beim Vergrößern/Verkleinern in die Nachbarfarben mischt und somit unerwünschte Farbsäume hinterlässt. Ob man den Saum sieht, hängt oft auch davon ab, auf welchem Hintergrund das freigestellte Bild angezeigt wird. Einen schwarzen Farbsaum sieht man auf dunklem Hintergrund evtl. gar nicht, einen weißen dafür deutlich.

Wie kann man Farbsäume vermeiden?

Kann man überhaupt? Ja, man kann. In unserem Beispiel hätte man das orange Pixel einfach blau färben können, denn dann hätte sich der falsche Farbton nicht eingemischt. Aber wer weiß denn, welche Farbe die richtig ist? Und bei einem realen Bild, sind es sowie sehr viele verschiedene Farben rund um die Kontur. Hier hilft ein kleines einfaches Tool namens “ColorBleeder” von uns. Es lässt die sichtbaren Farben einfach in den unsichtbaren Bereich auslaufen. Optisch macht das keinen Unterschied, beim Skalieren aber mischt sich nun nicht mehr irgendeine Farbe mit dem Bild, sondern die Farbe der Nachbarpixel.

So kann ein Vorher-Nachher-Bild aussehen. Bitte beachten Sie, dass diese farbigen Muster nicht wirklich zu sehen sind, sondern sich komplett in den transparenten Bereichen des Bildes verstecken.

ColorBleeder

Laden Sie hier das Tool herunter (ca. 3 MB). Die Benutzung ist ganz einfach. Entpacken Sie die ZIP-Datei und starten Sie ColorBleeder.exe. Geben Sie die Dateinamen Ihrer PNG-Dateidatei bei Quelldatei ein und bei Zieldatei den Namen unter dem die angepasste Version gespeichert werden soll. Achtung: Passen Sie auf, dass Sie Ihr Original nicht überschreiben. Ein Klick auf “Start” erzeugt das Zielbild. Die Berechnung kann je nach Bildgröße einige Sekunden dauern.

Könnte man die Farbsäume beim Skalieren verhindern, wenn man anders rechnet?

Oha, hier hat jemand weit mitgedacht! Natürlich könnte man und macht man auch. Nur ist die Formel für die Verrechnung der einzelnen Pixel deutlich komplexer und damit dauert die Berechnung viel länger. Daher arbeiten die meisten Programme und auch die Hardware der Grafikkarten intern mit dem einfacheren Algorithmus, eben aus Geschwindigkeitsgründen. Insbesondere weil die Grafikhardware so rechnet, können wir relativ wenig gegen diese Artefakte tun.

AquaSoft Stages – Betatest gestartet

Geschrieben von Steffen Binas am Dezember 2, 2014 on 2:03 am | In Sonstiges | No Comments
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Liebe DiaShow-Anwender,

ich möchte Sie herzlich zum Beta-Test AquaSoft Stages einladen. AquaSoft Stages könnte man als die dritte und größte Edition innerhalb der DiaShow-Reihe einordnen. Wir haben damit DiaShow Premium -> DiaShow Ultimate -> AquaSoft Stages. Nach diesem Schema können Sie nun erwarten, dass Stages einiges neues bietet.

Keyframe-Animationen

Besonders stolz sind wir auf die neuen Fähigkeiten der Timeline, zu jedem Objekt alle Animationen zeitlich anzuzeigen und zu manipulieren. Sie sehen und bearbeiten so die Transparenzkurve eines Bildes direkt in der Timeline. Sie sehen visuell die Dauer der Überblendung und passen sie an. Sie stimmen andere Bilder direkt mit den magnetischen Marken des Bewegungspfades und Kameraschwenks ab oder die Animationen eines Bildes untereinander.

Bild mit Keyframespuren

Bild mit ausgeklappten Keyframespuren

Die Keyframespuren eines jeden Objekts (Bilder, Videos, Texte, Sounds, Flexi-Collagen, Effekte) sind nicht sofort zu sehen, sondern entfalten sich durch einen Klick auf das kleine Symbol direkt im unteren Bereich eines jeden Thumbnails.
Links neben der Timeline befindet sich eine vertikale Toolbar, die die Möglichkeit bietet, alle Keyframespuren gleichzeitig aus- bzw. einzuklappen.

Klicken Sie eine einzelne Keyframespur an, um sie zu aktivieren und damit zu vergrößern. Mit der linken Maustaste fügen Sie Keyframes/Marken ein bzw. verschieben bestehende Marken. Mit der rechten Maustaste können Sie Keyframes löschen.

Bei Bewegungspfaden und Kameraschwenks visualisiert die Keyframespur den Zeitpunkt einer Marke. Sie können die Marken zeitlich in der Timeline anlegen und verschieben. Die Position auf dem Bildschirm stellen Sie weiterhin im Layoutdesigner ein.

Bei den Spuren für Transparenz und Lautstärke können Sie die Kurven komplett in der Timeline bearbeiten. Je höher ein Punkt ist, desto höher die Deckkraft bzw. die Lautstärke. Um den Wert zu belassen und nur den Zeitpunkt zu verschieben, klicken Sie beim Verschieben nur auf den Balken und nicht auf den Punkt. Wenn Sie den Punkt verschieben, verschieben Sie sowohl den Wert als auch den Zeitpunkt. Halten Sie dabei die Umschalt-Taste gedrückt, bleibt der Zeitpunkt fest und Sie ändern nur den Wert.

Aprospos Lautstärke: Neu ist nun auch, dass Sie die Lautstärke von Videoton direkt per Keyframespur bearbeiten können. Das funktioniert auch mit Sounds, die einem Bild zugeordnet ist.

Eine Sonderrolle nimmt die Keyframespur für die Überblendung ein. Sie sehen die Dauer der Einblendung und Ausblendung und können die Dauer mit der Maus verändern. Mittels Rechtsklick löschen Sie die Ein- bzw. Ausblendung. Gibt es keine Ausblendung, visualisiert rechts in der Spur ein kleines Symbol, ob das Bild liegen bleiben soll (Stempelsymbol) oder verschwinden soll (Verbotssymbol). Ein Klick auf dieses Symbol wechselt zwischen den beiden Varianten.

Videoton bearbeiten

Neben der Möglichkeit der Lautstärkeregelung direkt in der Keyframespur lassen sich Soundspuren komplett vom Video abtrennen und separat bearbeiten. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf ein Video und wählen im Kontextmenü “Tonspur vom Video abtrennen”.

Die Tonspur kann vom Video abgetrennt werden.

Sie erhalten nun ein Kapitel, in dem Video und Ton als zwei getrennte Objekte enthalten sind. Sie können nun die Wellenform des Videotons sehen, mittels Gummiband die Lautstärke regeln oder den Ton mit zeitlichem Versatz abspielen. Die Aktion lässt sich rückgängig machen, indem Sie in selbigem Kontextmenü “Tonspur und Video zusammenführen” wählen.

Grundsätzlich ist es mit AquaSoft Stages nun möglich, Videodateien einem Soundobjekt zuzuweisen und so an die enthaltene Tonspur zu gelangen, ohne das Videobild anzeigen zu müssen.

Wahl des Ausgabemonitors

Bisher spielte die Präsentation immer auf dem Primärbildschirm ab. Das ist insbesondere bei der Präsentation mit einem Beamer oder am per HDMI angeschlossenen Fernseher nicht so praktisch.
In AquaSoft Stages kann nun in den Projekt-Einstellungen explizit der Zielbildschirm vorgegeben werden. Das allein genügt aber nicht. Stellen Sie sich vor, Sie möchten einen Vortrag vor Publikum halten und schließen nun den Beamer an Ihren Laptop an. Diesen Fall, also die geänderte Art bzw. Anzahl von Bildschirmen, erkennt der Player und bietet eine grafische Auswahlmöglichkeit des Zielbildschirms an.

Zudem sind die Kommandozeilenparameter des Players nun offiziell:

player.exe -aX <IhrProjekt.ads>
  • X kann “0” sein: spielt die Präsentation auf dem Primärbildschirm ab (Standard)
  • X kann weggelassen werden (also nur -a): Zeigt einen Auswahldialog der verfügbaren Bildschirme an
  • X kann “c” (also -ac): Listet auf der Konsole alle Bildschirme mit ihrer Nummerierung auf
  • X kann die Nummer des Bildschirms sein, auf dem die Präsentation abgespielt werden soll (z.B. -a2)

 

Benutzerdefiniertes Seitenverhältnis

AquaSoft Stages bietet in den Projekt-Einstellungen nicht mehr nur eine feste Liste von Seitenverhältnissen, sondern erlaubt nun auch die Eingabe eines eigenen Verhältnisses. Beachten Sie, dass ein Projekt prinzipiell in jeder Auflösung abgespielt bzw. ausgegeben werden kann. Das Seitenverhältnis bestimmt bei der Gestaltung die Positionen aller Elemente. Durch ein benutzerdefiniertes Seitenverhältnis haben Sie nun die Möglichkeit, bestimmte Formate wie Werbebanner, exotische Bildschirmformate oder Shows, die sich über mehrere Bildschirme erstrecken, zu bedienen.

Live-Effekte mit dynamischen Parametern

Stellen Sie sich vor, Sie möchten die Verschiebungsstärke im Displacement-Effekt langsam steigern oder die Lichtquelle beim Bumpmapping-Effekt bewegen, um das Material noch plastischer aussehen zu lassen. Bislang gab es einen Wert z.B. für die Verschiebung. Neu ist nun, dass Sie diesen Wert als Kurve über die Zeit definieren können (via Keyframes), also z.B. langsam ansteigen und dann wieder abschwellen lassen. So ist eine ganz neue Dynamik der Effekte möglich.

Live-Effekt mit einem über die Zeit ändernden Parameter

Um von einem festen Wert auf eine Kurve zu wechseln (oder wieder zurück) klicken Sie das kleine Wellen- oder Kurvensymbol rechts neben dem Eingabefeld. Die Kurve bearbeiten Sie mit einem Klick auf die dann erscheinende Kurvenminiatur, die erstmal aus einem Strich besteht. Es öffnet sich dann ein Diagramm, wie Sie es bereits von der Bearbeitung der Transparenz aus DiaShow 9 kennen.

Verbesserter Layoutdesigner

Nicht nur Flexi-Collagen und Routenanimationen bieten gute Gründe, die Vergrößerungsfunktion des Layoutdesigners zu nutzen. AquaSoft Stages arbeitet intern nun deutlich effizienter und erlaubt einen stufenlosen Zoom ohne Performanceeinbußen.
Nutzen Sie die bekannten Zoom-Buttons oder die neuen Maus-/Tastenkombinationen:

Zoomen: Strg + Mausrad
Vertikal verschieben: Mausrad
Horizontal verschieben: Umsch + Mausrad

Aber nicht nur weiter hinein können Sie zoomen, sondern auch weiter über den Rand hinaus scrollen. Der scrollbare Bereich wächst nun automatisch mit dem Platzieren von Objekten. Möchten Sie ein Bild von außen auf den Bildschirm einfliegen lassen und platzieren es deshalb außerhalb des sichtbaren Bereichs, erreichen Sie diesen Bereich nun mit den Scrollbars egal in welcher Zoomstufe Sie arbeiten.

Player-Vorschau im Layoutdesigner

Der Layoutdesigner zeigt aus guten Gründen ein Bild nicht exakt so an, wie es der Player beim Abspielen tut, denn der Player animiert über einen ganzen Zeitraum und der Layoutdesigner zeigt nur einen einzelnen Zeitpunkt an. Als Referenzzeitpunkt wird der Beginn eines Bildes verwendet. Da beginnt üblicherweise gerade die Überblendung, sodass das Bild noch komplett transparent ist. So hilft es uns also nicht, wenn die Überblendung bereits im Layoutdesigner angezeigt würde. Was aber, wenn Sie diesen Zeitpunkt selbst wählen könnten und so die Überblendung oder den Bewegungspfad genau beobachten könnten? Und dann auch direkt eingreifen und Bewegungsmarken verschieben?

Wenn die Player-Vorschau aktiviert ist, kann man mit dem Scrubber in der Timeline den Anzeigezeitpunkt im Layoutdesigner steuern.

Wenn die Player-Vorschau aktiviert ist, kann man mit dem Scrubber in der Timeline den Anzeigezeitpunkt im Layoutdesigner steuern.

Dafür gibt es die neue Funktion “Player-Vorschau” verwenden. Sie aktivieren (und deaktivieren) die Funktion in der Layoutdesigner-Toolbar mit dem Symbol “vertikaler Strich und Auge”. Was nun passiert, erschließt sich am besten, wenn Sie den nun in der Timeline sichtbar gewordenen Scrubber (blauer vertikaler Strich) an seinem Anfasser im Lineal-Bereich mit der Maus verschieben. Das aktuelle Bild wird komplett mit Überblendungen, animierter Transparenz, Effekten und Bewegungspfaden zum Zeitpunkt des Scrubbers angezeigt.
Da Sie nach wie vor im Layoutdesigner arbeiten, bleiben alle Anfasspunkte und Bewegungsmarken sichtbar, sodass Sie sie verändern können und die Auswirkung unmittelbar sichtbar wird.

Hinweis: Objekte, die aktuell nicht im Layoutdesigner zu sehen sind, erscheinen nicht, selbst wenn Sie den Scrubber weiter ziehen.

Bewegungspfadvorschau im Layoutdesigner

Um Bewegungspfade feinzutunen bietet sich eine weitere neue Funktion im Layoutdesigner an. Sie lässt das aktuelle Bild an seinem Bewegungspfad entlanglaufen, während Sie die Bewegungsmarken verschieben können. Auf Wunsch wiederholt sich die Animation endlos, bis Sie den perfekten Pfad bestimmt haben.

Die Bewegungspfadvorschau hat mehrere Modi

Die Bewegungspfadvorschau hat mehrere Modi

Aktivieren Sie die Bewegungspfadvorschau über die neuen Buttons in der Layoutdesigner-Toolbar (Pfade mit Mini-Playbutton). Es stehen mehrere Animationsmodi zur Verfügung, die Sie per Dropdownmenü (kleines Dreieick neben dem Toolbar-Button) erreichen können. Um die Animation zu stoppen, klicken Sie den Button erneut.

Hinweis: Im Gegensatz zur Player-Vorschau wird hier keine Überblendung oder Transparenz angewendet.

Goldener Schnitt im Layoutdesigner

Um Motive besser nach den Regeln des goldenen Schnitts auszurichten, gibt es 4 neue Raster-Einstellungen, die getrennt oder gemeinsam für die vier Bildschirmränder eingeblendet werden können. Sie finden Sie über das Raster-Symbol in der Layoutdesigner-Toolbar.

Partikelsystem mit Dynamik

Partikelsystem simuliert Rauch

Auch das Partikelsystem hat Keyframes gelernt und bringt zudem etliche neue Parameter und Fähigkeiten mit. Neu ist insbesondere, das sich die Eigenschaften eines einzelnen Partikels über dessen Lebenszeit exakt einstellen lassen. Sie steuern so z.B. die Transparenz oder Größe des Partikels. So lassen sich unter anderem Rauch oder Feuer simulieren. Wie wäre es z.B. mit Auspuffwölkchen am Auto, während es über die Karte fährt?

 

Projekte mit Passwort schützen

Beim Weitergeben von Projekten kann man bereits in DiaShow Ultimate die Bilder so schützen, dass sie nur noch mit dem Player abgespielt werden können. Hier legen wir noch eins drauf: Über drei kombinierbare Optionen können Sie verschiedene Schutzszenarien im Archivierungs-Assistenten konfigurieren.

Bilder an das exportierte Projekt koppeln
Ist diese Option gewählt, werden Ihre Bilder verschlüsselt und zwar so, dass Ihr Projekt weiterhin geöffnet und bearbeitet werden kann, aber der “Schlüssel” ist Ihre ADS-Datei. Sie können niemals die Bilder innerhalb eines anderen Projekts verwenden oder mit einem anderen Programm öffnen. So kann man z.B. Bilder in einem Beispielprojekt verwenden und damit ihre Verwendungsmöglichkeit auf genau auf dieses eine Projekt einschränken.

Nur noch abspielbar
Wenn Sie verhindern möchten, dass jemand Ihre ADS-Datei im Hauptprogramm öffnen kann, wählen Sie diese Option. Die Bilder bleiben dabei unverändert.
Übrigens: In DiaShow Ultimate besteht der Zugriffsschutz aus einer Kombination der ersten beiden Optionen (gekoppelte Bilder und Bearbeitungsschutz).

Projekt mit einem Passwort schützen
Jedes Mal, bevor die Show mit dem Player abgespielt oder vom Hauptprogramm zum Bearbeiten geöffnet werden soll, wird das Passwort abgefragt. Die ADS-Datei selbst wird dabei verschlüsselt, sodass auch für Poweruser mit Hex-Editor kein Einblick mehr möglich ist. Diese Option lässt sich natürlich auch mit den ersten beiden kombinieren.

Beta-Test

Und neugierig geworden? Ich hoffe doch! Sie können all diese neuen Funktionen in der Betaversion ausprobieren. Sie müssen dazu nur in unserem Forum angemeldet sein, und Mitglied der Betagruppe sein bzw. werden. Schreiben Sie mir dazu einfach über das Forumssystem eine kurze PN (persönliche Nachricht). Alle früheren Betatester sind bereits Mitglied der Gruppe.
Edit: der Betatest ist beendet.

AquaSoft auf der Photokina 2014

Geschrieben von Christine Seiler am August 14, 2014 on 9:26 am | In Ankündigung | No Comments
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Vom 16. bis zum 21. September haben Sie die Möglichkeit, uns kennenzulernen oder wiederzusehen, Fragen zur DiaShow zu stellen und die weite Welt der Diashows zu erkunden!
Denn wir sind auch dieses Jahr wieder als Aussteller auf der Photokina in Köln dabei, der weltweit bedeutendsten Messe für Fotografie. Wir freuen uns, wenn Sie an unserem Stand vorbeischauen: Halle 9.1., Stand: F002.

Jetzt Eintrittskarten für die Photokina gewinnen

Außerdem bekommen Sie und Ihre Begleitung mit etwas Glück den Eintritt zur wichtigsten Foto-Messe der Welt geschenkt.
Was Sie dafür tun müssen? Schicken Sie einfach eine E-Mail bis zum 1. September mit dem Betreff: “Photokina Eintrittskarten” an die E-Mail-Adresse photokina2014@aquasoft.de und schreiben Sie Ihren Vor- und Nachnamen dazu, schon haben Sie die Chance auf zwei Freikarten. Falls Sie zu den Gewinnern gehören, werden Sie zeitnah von uns per E-Mail benachrichtigt.*
Viel Glück und hoffentlich bis bald auf der Photokina!

AquaSoft auf der Photokina 2014

*(1) Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, der Schweiz und in Österreich. Es ist pro Teilnehmer nur eine Teilnahme möglich; die wiederholte Teilnahme kann den Verlust der Teilnahmeberechtigung zur Folge haben. (2) Eine Barauszahlung, Auszahlung in Sachwerten oder Tausch der Gewinne ist nicht möglich. Die Preise sind nicht übertragbar. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner akzeptiert notwendige Änderungen des Gewinns, die durch andere außerhalb des Einflussbereichs der am Gewinnspiel beteiligten Firmen liegenden Faktoren bedingt sind. (3) Die bei diesem Gewinnspiel von Ihnen gemachten Angaben werden nur zum Zwecke des Gewinnspiels verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Continue reading AquaSoft auf der Photokina 2014…

Sammellinse – Eisenbahnen in Farbe und schwarz-weiß

Geschrieben von jobi am Mai 20, 2014 on 5:02 pm | In DiaShow, Meinung, Sonstiges, Tipps & Tricks | No Comments
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Ganz frisch im Briefkasten lag heute ein Sonderheft der Sammellinse. Da fotografieren Menschen Eisenbahnen und alles was dazu gehört. Eisenbahnen sind eine Welt für sich mit unendlich vielen Themen. Das ist im Sonderheft der Sammellinse “Bundesfotoschau & Audiovisions-Festival 2014″ zu sehen, dem Fachjournal der Foto- und Filmgruppen in der Stiftung BahnSozialwerk BSW.

Foto: © BSW-Foto, http://www.bsw-foto.de Abgefahren - Edith Eilers, Hannover

Foto: © BSW-Foto, http://www.bsw-foto.de
Abgefahren – Edith Eilers, Hannover

Eisenbahnen sind nicht nur was für Romantiker, die von vergangenen Zeiten träumen, in denen Kohle und Eisen oder eben Pünktlichkeit noch was galten. Sie spiegeln den Wandel der Technik, der gleichzeitig auch ein Wandel der sozialen Beziehungen ist und in denen die wirklich wichtigen Dinge doch immer gleich bleiben: Menschen wollen zu Menschen fahren, bauen Maschinen, fahren weiter, bauen modernere Maschinen und fahren wieder zu Menschen. Es ist unser Leben. Beim Schmökern in der neuen Sammellinse kann man den vielen Sichten und Einsichten der Bahnfotografen einiges abgewinnen, und schöne Diashows machen, in denen Städte, Landschaften, Menschen und die Zeit an uns vorbeifahren.

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