Von DiaShow 2 bis DiaShow 11

Seit 1999 helfen wir Ihnen, Ihre schönsten Erinnerungen mit Hilfe von Fotoshows und Videos zu bewahren. Ich habe für Sie etwas in der DiaShow-Geschichte gestöbert und hier einmal den Weg der DiaShow, wie wir sie heute kennen, kurz nachgezeichnet. Kommen Sie mit auf die Reise – mit Screenshots und den jeweils wichtigsten Neuerungen.


1999: Diashow 1.x

Die DiaShow 1.0 hat ihren Ursprung auf dem Schulhof. Mehr als ein einfaches nacheinander Anzeigen von Bildern beherrscht sie noch nicht. Sie erscheint dann als Freeware auf der persönlichen Homepage von Steffen Binas und erschließt sich damit ein größeres Publikum. Die positiven Rückmeldungen bestärken die Entwicklung eines umfangreicheren Programms.

Oktober 1999: Diashow 2.x

DiaShow-Geschichte: Version 2.x

Bilder werden jetzt in eine Liste eingefügt. In den Projekteinstellungen gibt man die Verweildauer an und ob Überblendungen verwendet werden sollen – eine Einstellung, geltend für alle Bilder. Das fertige Projekt kann man abspielen, auf CD weitergeben oder aus den Bildern eine Webgalerie generieren.
Zunächst wurde das Programm auf Disketten verteilt, mit steigendem Programmumfang ist aber das neu eingeführte Online-Kundenlogin mit Download-Kauf, wie es heute noch existiert, unerlässlich.

2002: DiaShow 3.x

DiaShow-Geschichte: Version 3.x

Die Bilderliste ohne Hierarchie ist weiterhin der Programmmittelpunkt, eine damals Katalogansicht genannte Funktion stellt sortierbare Thumbnails der Bilder dar. Jedes Bild kann mit einer platzierbaren Bildbeschreibung (hier heißt es noch „Kommentar“) versehen werden, mit einem Sound (auch schon per Soundassistenten), Musik oder einer Überblendung. Es werden nun auch MP3-Dateien für die Musik und deutlich mehr Bildformate unterstützt.

Die Fotos lassen sich Zuschneiden und Drehen, es gibt einfache Effekte wie Farbkorrektur, Anpassen von Helligkeit und Kontrast und einige Filter, z.B. Weichzeichnen oder Verwackeln. Assistenten zum Scannen von Fotos und zur Stapelverarbeitung (z.B. Verkleinern von Bildern) stehen bereit.
An Exportmöglichkeiten gibt es zusätzlich einen Bildschirmschoner und die Option mit dem DiaShow-Manager mehrere Diashows mitsamt Auswahlmenü zu kombinieren. Und: Im Shop lässt sich jetzt auch per Kreditkarte zahlen.

2003: DiaShow XP (4.x)

DiaShow-Geschichte: Version 4.x

Aus der Firma „AquaSoftware“ wird das knappere „AquaSoft“, bei der Software selbst wird aber ausgebaut bzw. neu gebaut. DiaShow XP ist eine Neuentwicklung basierend auf der Erfahrung der früheren Versionen. Diese Codebasis ist bis heute die Grundlage für die aktuellen Versionen. Das Grundkonzept ist revolutionär: Eine hierarchische Timeline in der verschiedene Objekttypen aus der Toolbox kombiniert werden können. Mit dem Collage-Objekt können mehrere Bilder und Texte zu einem zusammengefasst werden. Über das ganz neue Parallel-Objekt lassen sich mehrere Spuren – in denen jeweils genau ein Objekt liegen darf – erzeugen und so beliebige Objekte gleichzeitig und auch zeitlich versetzt abspielen. Nun gibt es auch Texte und Sounds, die unabhängig von Bildern auf der Timeline platziert werden können. Auch die Grundlagen der Animation sind gelegt, denn es gibt Bewegungspfade und transparente Bilder. Der Export als Video bzw. direktes Brennen auf CD bietet nun ganz neue Möglichkeiten der Präsentation (VCDs mit Auflösung 352×288 und SVCDs mit Auflösung 480×576). Die Programm-Oberfläche kann nach den eigenen Bedürfnissen umsortiert werden, die Ansichten lassen sich sogar speichern.

2005: DiaShow XP five und DiaShow STUDIO 5 (5.x) 

DiaShow-Geschichte: Version 5.x

Zu den Bewegungspfaden gesellen sich grundlegende Features: Kamerafahrten machen Bild-an-Bild-Präsentationen lebendig und sorgen für Faszination beim Zuschauer.  (Mit der immer besser werdenden – damals aber auch noch recht teueren – Digitalfotografie kann inzwischen auch in höheren Auflösungen fotografiert werden und so endet ein Zoom auch nicht mehr zwangsläufig in einem klobigen Pixel-Feld). Transparenzkurven bieten feine Steuerungsmöglichkeiten. Die „Studio“-Edition erlaubt auch gedrehte Bilder. Zum Einsatz kommt auch die neue IntelliLoad-Technologie, einem in unserem Hause entwickelten intelligenten Preloading-Verfahren. Damit werden während des Abspielens die internen Pausenzeiten für die Initialisierung der nächsten Objekte ausgenutzt. So läuft die Show gleichmäßig.

Erstmals ist mit dem DiaShow-Master eine Möglichkeit zum Gestalten mit Vorlagen an Bord: Bilder auswählen – Hintergrundmusik auswählen – Stil auswählen = animierte Diashow.
Die fertigen Werke können ab sofort auch als DVD (Auflösung: 720×576) für das Abspielen im DVD-Player gebrannt werden. Neben MPEG-Dateien und Avi-Dateien können auch erstmals WMV-Dateien exportiert werden (nur in der Studio-Edition).

2008: DiaShow 6.x

DiaShow-Geschichte: Version 6.x

Die DiaShow 6 erscheint in den Editionen Deluxe und Studio. Der Player wird flott gemacht – mit Direct X kann nicht mehr nur über die Software abgespielt werden, sondern die Power der eigenen Grafikkarte genutzt werden.  Das Parallelobjekt gehört der Vergangenheit an, die Funktionen werden im Kapitel-Objekt gebündelt, d.h. pro Spur dürfen sich nun ohne Umwege beliebige viele Objekte tummeln. Über das neue Video-Objekt lassen sich jetzt auch Videos einfügen. Das Partikel-Objekt ermöglicht interessante Animationen wie z.B. Schneeflocken. Die Grundlage der heute noch vorhandenen Toolbox wird gelegt. Sie beherrscht nun Kategorien, die jeweils eine größere Anzahl von Elementen aufnehmen können. Nun gibt es Vorschaubildchen von Überblendungen, Textanimationseffekten und Bewegungpfaden.
Damit die Fotos bei Bedarf auch noch etwas aufpoliert werden können, kommt DiaShow 6 mit einer ganzen Palette von Bildeffekten, die einfach per Drag&Drop auf ein beliebiges Bild in der Diashow gezogen werden können. Mit dem Bildeditor lassen sich auch eigene Effekte gestalten und speichern.

2009: DiaShow 7.x

DiaShow-Geschichte: Version 7.x

Die DiaShow 7 erscheint mit den Editionen Premium und Ultimate. Die Oberfläche ist jetzt moderner und übersichtlicher. Auch an der Timeline wurde ordentlich gefeilt: verbessertes Drag&Drop, Symbole verdeutlichen jetzt Effekte, Schwenks und Bewegungen, die Timeline kann nach Herzenslust gezoomt und gescrollt werden und das Timing stimmt einfach – auch im Zusammenspiel mit dem Layoutdesigner. Über 65 neue Überblendungsvarianten, hundert Dekorationselemente und neue DiaShow-Master-Vorlagen bringen Abwechslung in die Diashows. Da digitale Bilderrahmen gerade in Mode sind, gibt es dafür auch einen passenden Ausgabe-Assistenten, wer lieber exportierte Videos sehen möchte, kann das jetzt auch in HD-Auflösung (1920×1080).

Währenddessen erobert Youtube weiter die Welt und es erscheint 2011 die DiaShow 7 für Youtube, aus der man seine Videos direkt zu Youtube hochladen kann. (Unseren AquaSoft-Kanal gibt es übrigens schon seit 2007.) Ende 2011 erscheint noch eine Version „BlueNet“ – damit ist erstmals auch das Brennen von Blu-rays und AVCHDs möglich. Positiver Nebeneffekt – die Nutzerführung bei den Ausgabe-Optionen wird überarbeitet und übersichtlicher bei mehr Optionen.

2013: DiaShow 8.x

DiaShow-Geschichte: Version 8.x

Jetzt mit Routenanimation
Eine Diashow kann so viel mehr sein, als nur Fotos und Videos aneinanderzureihen – mit der neuen Routenanimation lässt sich Erlebtes noch besser teilen. Das für viele Gestaltungsideen unverzichtbare Collage-Objekt erhält seinen bis heute gültigen Namen Flexi-Collage und ist nicht mehr starr, sondern die Grundlage der nun möglichen hierarchischen Animationen. Unter der Haube läuft nun eine mächtige Scripting-Engine, die komplett neue dynamische Effekte möglich macht:  sechs komplexe Effekte (Displacement, Masken-Effekt, Foto-Collage, Galerie, Ken-Burns-Effekt, Blur-Effekt) sind das Ergebnis. Neue Gestaltungselemente wie farbige Hintergründe landen in der Toolbox und es gibt den integrierten Dateibrowser. Neben einer Einblendung kann ein Objekt jetzt auch eine Ausblendung haben, so das immer raffinierte Überblendanimationen erstellt werden können.  Als Ausgabeformat gibt es nun HD-Auflösung und Blu-ray-Brennen für alle sowie den Videoexport nach mp4, mkv und mov.
Im Sommer 2014 erscheint die DiaShow Easy, in der man ohne viel zu tun mit Hilfe von Intelligenten Vorlagen in Minuten seine fertige DiaShow erhält. Wobei man eigentlich schon „Handanlegen“ könnte, denn die DiaShow Easy ist touchfähig 😉

2014: DiaShow 9.x

DiaShow-Geschichte: Version 9.x

Intelligente Vorlagen, neue Effekte und 4k-Ausgabe
Die Routenanimation wächst mit neuen Kartenstilen und Fahrzeuggrafiken, das Partikel-Objekt (schon seit Version 6 im Programm) erhält einen mächtigen Funktionsboost, bei den Überblendungen ziehen 3D-Optionen ein und bei den Effekten erhöht sich der Zähler auf 25. Sortiert sind diese nach Live-Effekten, wie Farbeffekte, Ebenen-Effekte, Schatten, Maskierter Weichzeichner, und Objekt-Effekten, wie Bildband, Filmstreifen und der Animator. Und das alles gibt es jetzt auch in 4k-Auflösung (3840×2160)!

Als Weiterentwicklung betritt 2015 Stages 9 die Bühne – mit der Keyframe-Animation kommt eine neue Ebene ins Programm und eröffnet so völlig neue Wege beim Gestalten und effektiven Umsetzen eigener Ideen.

2016: DiaShow 10.x

DiaShow-Geschichte: Version 10.x

Das Videoschnitt-Update
Mit der 64-bit-Version wird ein technischer Meilenstein genommen. Fehlermeldungen à la „Es steht nicht ausreichend Arbeitsspeicher“ gehören damit auf 64-bit-Systemen endgültig der Vergangenheit an. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem verbesserten Videoschnitt. (Bis dahin ließen sich Video-Objekte nur durch Kürzen der Dauer oder Ändern des Startzeitpunkts „schneiden“, für die Übernahme mehrere Passagen mussten Videos auch noch mehrfach eingefügt werden.) Der für den Schnitt modernisierte „Playhead“ und das damit das neue, objektunabhängige „Abspielen ab hier“ sorgt dann leider zunächst für einige Irritationen bei DiaShow-Stammnutzern. Letztlich überzeugt dann aber doch das einfache Schneiden, das bessere Navigieren und die schnellere Kontrolle bestimmter Showpassagen. Neue Effekte sind die 3D-Rotation, der einstellbare Weichzeichner und der Chromakey-Effekt für Stages. Kameraschwenks sind nun auch mit Drehung möglich und jeder findet eine Auswahl verschiedener Farbthemes für die persönliche Benutzeroberfläche.

Eher unbemerkt wird ab Version 10.4 die Umstellung auf ein virtuelles Dateisystem für die integrierten Effekte vorgenommen. Damit werden u.a. die Wechsel zwischen Versionen oder Rechnerumzüge erleichtert. Außerdem kann sich über Erweiterungspakete jeder das Programm zusammenstellen, das er für seine Zwecke benötigt.

2018/2019: DiaShow 11.x

DiaShow-Geschichte: Version 11.x

Das Produktivitäts-Update
Mit weniger Aufwand mehr erreichen, eigene Ideen schneller umsetzen und Gestaltungen von einem auf andere Objekte übertragen – mit den neuen Produktivitätsfeatures in DiaShow 11 und Stages 11 macht das Diashow erstellen noch mehr Spaß. Großen Anklang findet der neue Bild-vor-Bild-Effekt, der nicht nur bei Hochformat-Fotos in vielen Variationen anspruchsvolles Design ermöglicht. Für mehr Übersicht in der Toolbox lassen sich jetzt Favoriten markieren und nicht Benötigtes verstecken. Endlich lassen sich auch eigene Überblendungen speichern (ab Ultimate). Wer nicht über die Auswahl von  Einblendungen nachdenken möchte, weist jetzt jedem Bild eine zufällige Variante zu und entscheidet sich danach, ob sie passt oder nicht und ändert sie bei Bedarf. Viele weitere Kundenwünsche werden erfüllt, dazu gehören ein prominent platzierter Rückgängig/Wiederherstellen-Button oder das schnelle „Verpacken“ in ein Kapitel-Objekt oder eine Flexi-Collage auf Knopfdruck.

Innovationen gibt es beim Thema Bewegungsmarken. Stellt man die Zeitverteilung für Marken von „individuell“ auf „gleichmäßig“ um, gibt es nur einen Start- und Endzeitpunkt und beliebige viele Marken „ohne Zeit“ dazwischen. Der Pfad läuft dann automatisch gleichmäßig schnell ab. Der Zeitstempel kann jetzt auch in Prozent angegeben werden – besonders praktisch, wenn man das zugehörige Objekt verlängert oder kürzt, denn der Pfad wird automatisch mitskaliert. Und: Bewegungsmarken können nun – einfach in der Manuellen Eingabe hinterlegbar – eine Standzeit haben.

Auch das Arbeiten mit Ton wird in DiaShow 11 optimiert:  Für den Videoton sind nun Ein- und Ausblendungen per Zeitvorgabe möglich. Die Hintergrundmusik, Sound- und Videodateien können nun lauter als 100% werden und in der Lautstärke maximiert werden.

2019/2020: AquaSoft VIP-Club

Der AquaSoft VIP-Club wird gegründet. Die Vielzahl an Erweiterungspaketen lässt den Wunsch größer werden, sich aus jedem etwas herauszupicken. Im VIP-Club ist der Zugriff auf alle Erweiterungspakete inklusive und die Enthusiasten bekommen eine eigene Plattform zum Austausch und Einblicke hinter die Kulissen.


Das AquaSoft-Entwickler-Team arbeitet täglich daran, DiaShow, Stages und die anderen AquaSoft-Programme weiter zu verbessern und Ihren Ideen und Wünschen anzupassen. Bleiben Sie gespannt, wie DiaShow weiter wächst!

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Alexandra

Haben Sie Themenvorschläge für Blogbeiträge, Wünsche an uns oder Fragen zu DiaShow, Stages oder YouDesign? Schreiben Sie mir hier oder per Mail (blog@aquasoft.de)!

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5 Responses

  1. Günther Schlögl sagt:

    tolle Ideen, herrliche Möglichkeiten – nur leider nicht für MAC

  2. Frank Stahl sagt:

    Ein sehr schöner, interessanter, informativer Beitrag; tolle Zusammenfassung und Übersicht – ich liebe so etwas sehr, danke.
    Und vor allem herzlichen Glückwunsch für euch, liebes AquaSoft-Team! Ihr habt wahnsinnig viel erreicht und mit Leidenschaft gearbeitet in all den Jahren. Dafür als Diashow- und Stages-Kunde meinen herzlichen Dank!

  3. Michael Schneider sagt:

    Solche Chronologien lese ich immer gerne – vor allem von Produkten, von denen ich überzeugt bin. Herzlichen Glückwunsch Aquasoft! Es ist schön, dass es aus Deutschland ein so professionelles Programm gibt, welches mit einem tollen Service hinterlegt ist und das auch noch Spaß macht.
    Ich bin seit Diashow 9 dabei und bin immer wieder begeistert! Einziger Knackpunkt ist für mich, dass ich mit Version 10 auf Stages u gestiegen bin und für das Upgrade auf Version 11 mehr bezahlen soll, als ein Neueinsteiger für Diashow Ultimate. Ja, es gibt natürlich tolle Neuerungen, aber dss ist mir zu teuer.

  4. Bernd Pape sagt:

    Der erste Versuch eine DIA-SHOW zu erstellen ist fehlgeschlagen, trotz mehrfacher Anläufe.
    Als Anfänger und nicht Computer-Fachmann würde ich mir zum Einstieg eine Plug and Play Version wünschen, später kann ich mich ja dann wochenlang mit super perfekten Aqua Heavy Shows beschäftigen.

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